Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Größte Wachstumsdynamik unter Europas "Top-Ten-Flughäfen": Fluggastzahlen steigen in München auf Rekordwert von 26,8 Millionen

25.01.2005

Mit über 26,8 Millionen Fluggästen - 2,6 Millionen mehr als im Vorjahr - verzeichnete der Münchner Flughafen im abgelaufenen Betriebsjahr das stärkste Passagierwachstum seiner Geschichte. Angesichts der rasanten Passagierzunahme von knapp 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh, die Münchner Wettbewerbsposition im Kreis der großen Drehkreuzflughäfen weiter gestärkt: "München ist mit diesem enormen Wachstumssprung der Europameister innerhalb der Top Ten der passagierstärksten Airports. Kein anderer Airport aus dieser Flughafen-Champions-League konnte im vergangenen Jahr eine zweistellige Zuwachsrate beim Passagieraufkommen vermelden."

Eine neue Höchstmarke wurde 2004 auch bei der Anzahl der Starts und Landungen erreicht. 370.000 Flugbewegungen im gewerblichen Verkehr bedeuten eine Steigerung von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von dem massiven Verkehrswachstum profitierte auch die Luftfracht, die mit einem Plus von rund 26 Prozent ebenfalls ein neues Rekordniveau erreichte. Erstmals wurden inklusive der per Lkw beförderten Waren über 300.000 Tonnen Luftfracht am Münchner Flughafen umgeschlagen.

... mehr zu:
»FMG »Luftfracht »Passagieraufkommen

Der starke Aufwärtstrend bei den Verkehrszahlen führte auch zu einer Umsatzsteigerung des Unternehmens. Die Gesamterlöse stiegen im Jahr 2004 nach vorläufigen Berechnungen auf rund 654 Millionen Euro. Aufgrund der erheblichen Investitionskosten und der betrieblichen Mehraufwendungen für das im Juni 2003 eröffnete Terminal 2 schlägt ein negatives Jahresergebnis von voraussichtlich 55 Millionen Euro zu Buche.

Der in der Wirtschaftsplanung für 2004 erwartete Verlust konnte damit jedoch unterschritten werden. Dazu trugen neben den gestiegenen Luftverkehrserlösen auch Maßnahmen aus dem Strategie- und Ergebnisverbesserungsprojekt "M-Power - Fit für die Zukunft" bei.

Wichtigster Wachstumstreiber war im vergangenen Jahr der weiter ausgebaute Drehscheibenverkehr am Münchner Airport. Der Umsteigeranteil am gesamten Passagieraufkommen stieg von 31 auf mittlerweile 33 Prozent an. Hier wirkte sich vor allem die massive Angebotsausweitung im Interkontverkehr aus. Die Anzahl der Langstreckenflüge stieg in München im Jahr 2004 um knapp 30 Prozent, das Passagieraufkommen auf den Fernstrecken sogar um über 40 Prozent. Massive Zuwächse (plus 27 Prozent) wurden auch im Verkehr nach Osteuropa und in die GUS-Staaten erzielt. In diesem Verkehrssegment wurden insgesamt 1,9 Millionen Fluggäste befördert.

"Der Flughafen München hat seine Erfolgsgeschichte im Jahr 2004 mit massiven Zuwächsen in allen relevanten Verkehrsbereichen fortgeschrieben", bilanzierte Flughafenchef Kerkloh heute auf der Jahrespressekonferenz der FMG. Damit sei man dem selbst gesteckten Ziel, den Flughafen München bis zum Jahr 2010 zum "attraktivsten und effizientesten Drehkreuzflughafen in Europa" zu machen, ein gutes Stück näher gekommen.

Ingo Anspach | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.munich-airport.de/DE/index.html
http://www.munich-airport.de

Weitere Berichte zu: FMG Luftfracht Passagieraufkommen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Smarte Datenanalyse für Verkehr in Stuttgart
28.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise