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Unterstützung für KMU: Neues Projekt für die Planung von Geschäfts- und Fertigungsprozessen

04.11.2008
Das Projekt SYCAM befasst sich mit der Integration von Geschäfts- und Fertigungsprozessen in die Planung und den Ablauf von der Laserbearbeitung. Das Informationssystem soll den Anwender bei der Bestimmung und Bewertung der Kosten der einzelnen Prozessaktivitäten beraten, und somit die Wirtschaftlichkeit erhöhen.

Der Werkzeug und Formenbau, insbesondere von Spritzguss-, Druckguss und Umformwerkzeugen, wird zu einem großen Anteil in Auftragsfertigung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgeführt.

Wie alle Produktionsbereiche unterliegt auch der Werkzeug- und Formenbau den steigenden Anforderungen des Marktes hinsichtlich der Reduzierung der Bearbeitungs- und Auftragsdurchlaufzeiten und somit der Senkung der gesamten Produktionskosten. Hier ist die Anwendung neuer innovativer Technologien erforderlich, die sich auch auf die organisatorische, bereichsübergreifende Integration der Fertigung erstrecken.

Um die aktive und kontinuierliche Integration von Geschäfts- und Fertigungsprozessen in die Planung und den Ablauf zu unterstützen, wurde ein neues Projekt mit Namen SYCAM vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Am Beispiel des Laserpolierens von Tiefzieh- und Spritzgusswerkzeugen wird SYCAM die Wettbewerbsfaktoren Kosten, Qualität und Termintreue durch Betrachtung der folgenden Teilziele verbessern:

- Erhöhung der Transparenz der Auftrags- und Kostenstruktur bei der Laserlohnfertigung

- Optimierung der Auftragsdurchlaufzeit bei der Oberflächenveredelung in KMU

- Verkürzung der Stillstandzeiten der Tiefzeih- oder Spritzgusswerkzeuge

Hierzu soll die Anwendbarkeit einer dienstorientierten Informationsarchitektur sowohl für Geschäfts- als auch für Produktionsprozesse der Laserstrahlmaterialbearbeitung in KMU untersucht werden.

SYCAM betrachtet bzw. modelliert die vollständige Kostenkalkulation, sowohl für den Angebots- und Auftragsdurchlauf im Werkzeug- und Formenbau, als auch in der Instandhaltung von Tiefzieh- und Spritzgusswerkzeugen in der Linien- und Lohnfertigung. Das Informationssystem soll den Anwender bei der Bestimmung und Bewertung der Kosten der einzelnen Prozessaktivitäten beraten, und somit die Wirtschaftlichkeit der Laserstrahlmaterialbearbeitung erhöhen. Mithilfe dieses Pilotsystems sollen aussichtsreiche wirtschaftliche und wettbewerbsrelevante Verbesserungen für KMU in der Geschäfts- und Fertigungsprozessanalyse, -erstellung und -ausführung erzielt werden. Das Projekt läuft unter Leitung des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH).

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

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