Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weißlichtinterfermeter KORAD3D für die schnelle und hochpräzise 3-D-Messung von Oberflächen

08.03.2007
Weißlichtinterferometer für die schnelle und hochpräzise 3-D-Messung verschiedener Oberflächen - Qualitätssicherung für die Elektronik- und Automobilindustrie.

Das Weißlichtinterferometer KORAD3D ist in vielen Industriesparten zur Qualitätskontrolle einsetzbar: Automobilindustrie, Flugzeugbau, Elektronikindustrie und Formenbau. Aufgrund seines einfachen Aufbaus kann das System an unterschiedliche Messaufgaben angepasst werden und eignet sich dadurch sowohl für hochpräzise Messungen unter Laborbedingungen als auch für die Qualitätskontrolle unter industriellen Fertigungsbedingungen. Im Labor sind dabei Genauigkeiten im Bereich weniger Nanometer möglich und bei der 100-Prozent- Kontrolle am Fließband werden Sub-Mikrometer-Genauigkeiten bei Taktzeiten von etwa einer Sekunde erreicht.

Mit seinen verschiedenen Ausführungen deckt die Sensorfamilie KORAD3D mit Messfeldern von 0,25 x 0,25 mm² bis hin zu 80 x 80 mm² einen großen industriellen Anwendungsbereich ab. Die laterale Auflösung richtet sich dabei nach dem gewünschten Messfeld und der für die jeweilige Messaufgabe gewählten Kamera. In longitudinaler Richtung (Höhe z) werden auf optisch rauen Oberflächen Genauigkeiten im Bereich der Objektrauhigkeit erreicht (typisch 1 Mikrometer), bei optisch glatten Oberflächen sind wenige Nanometer realisierbar. Die kompakte und robuste Bauweise der verschiedenen Sensorausführungen ermöglicht es, die Systeme an die kundenspezifischen Aufgabenstellungen anzupassen. So können die Systeme einerseits für Stichprobenmessungen oder produktionsbegleitende Präzisionsmessungen unter Laborbedingungen eingesetzt werden; sie eignen sich aber auch für den Einsatz an industriellen Produktionslinien. Damit ist KORAD3D als flexible OEM-Komponente in industrielle Prüfsysteme integrierbar. So wird zum Beispiel das System Korad3D-MXS13 in größerer Stückzahl zur 100-Prozent-Qualitätskontrolle an Produktionslinien der Elektronikindustrie auf nationaler und internationaler Ebene eingesetzt.

Korad3D-MXS13

Entwickelt für die schnelle und präzise Vermessung zur 100-Prozent-Kontrolle an Produktionslinien, erreicht dieses System Taktraten von etwa 1 Sekunde bei einer Messgenauigkeit von unter einem Mikrometer. Das nachfolgende Beispiel zeigt ein grauwertcodiertes Höhenbild einer Messung und einen Profilschnitt durch die Oberfläche eines Bauteils der Elektronikindustrie. Zu beachten ist, dass dieses Ergebnis bereits nach einer Messzeit von etwa 0,8 bis 1 Sekunde vollflächig vorliegt, und danach die Strukturen der Oberfläche ausgewertet werden können. Nur dadurch wird es möglich, die Qualitätsanforderungen an die Bauteile innerhalb der in der Industrie üblichen Taktzeiten zu überprüfen.

Andere Einsatzgebiete des Systems in Produktionslinien sind zum Beispiel die Vermessung von Dichtflächen und deren Ebenheitskontrolle oder die Ermittlung von Kennparametern an Komponenten von Einspritzsystemen.

Als industrietaugliches System erfüllt es die in der Industrie geforderten Normen und Richtlinien bezüglich Gerätefähigkeit und Robustheit, als Laborsystem genügt es den Richtlinienvorschlägen der PTB für interferometrische Präzisionsmessungen. In verschiedenen Messlaboratorien wird es unter anderem eingesetzt für präzise Schadensdedektionen, für die Quantisierung von Fehlern oder auch für die Volumenbestimmung an Abriebstellen. Die nachfolgende Grafik zeigt eine Mulde, bzw. eine Abriebstelle, an der die maximale Tiefe, die laterale Ausdehnung und das Volumen der Vertiefung bestimmt werden müssen.

Fachkontakt:
3D-Shape GmbH
Dipl.-Phys. Reinhard Groß
Henkestr. 91
91052 Erlangen
Telefon: +49 9131 85-28384
Fax: +49 9131 977959-11
E-Mail: gross@3d-shape.com
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer, M.A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de
Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2007 in Sinsheim, 8. bis 11. Mai, in Halle 5, Stand 5304, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Regina Fischer | Fraunhofer Vision
Weitere Informationen:
http://www.3d-shape.com
http://www.vision.fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de/de/0/projekte/318.html

Weitere Berichte zu: 3-D-Messung Elektronikindustrie KORAD3D Mikrometer Produktionslinie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Innovation macht 3D-Drucker für kleinere und mittlere Unternehmen rentabel
24.03.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Neues energieeffizientes Verfahren zur Herstellung von Kohlenstofffasern
13.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Transport of molecular motors into cilia

28.03.2017 | Life Sciences

A novel hybrid UAV that may change the way people operate drones

28.03.2017 | Information Technology

NASA spacecraft investigate clues in radiation belts

28.03.2017 | Physics and Astronomy