Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mikromischer aus Foturan-Glas machen den Erfolg transparent

22.09.2000


Mikromischer aus Foturan-Glas geben den

Durchblick bei Mischprozessen. Qualitätskontrolle und

Prozessoptimierung sind bereits beim Mischvorgang möglich.

Quelle:Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH / Foto: J.

Hartmann


... mehr zu:
»Dispersion »Foturan-Glas »IMM »Mikromisch
IMM und mikroglas AG stellen neue Mischertypen auf der MICRO.tec 2000 vor. Der Einblick in einen Mischprozess via optische Analytik und die Prozesskontrolle war bei Mikromischern bisher nur schwer möglich. Das
haben die mikroglas AG und das Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) mit Mischern aus Glas jetzt geändert.

Auf der MICRO.tec in Hannover werden am 26.9.2000 neue Foturan-Mischertypen vorgestellt. Foturan ist ein Glastyp, der mikrostrukturiert werden kann. Unterschiedliche Geometrien der Mischkammer ermöglichen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Im Vergleich zur Durchführung mit einem klassischen Labor-Equipment verlaufen in Mikromischern einige Reaktionen um etwa den Faktor 10 schneller.
Anwendungsgebiete für die Mischer sind in der chemischen und in der pharmazeutischen Industrie möglich. Einen "Universalmischer" für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gibt es nicht. Eine homogene Flüssig-Flüssig-Mischung kann zum Beispiel mit laminarer Strömung und kleinen Flüssigkeitsschichtdicken unter geringem Energieeintrag erreicht werden. Zur Herstellung einer Dispersion, bei der die Bildung der Tröpfchen bezüglich ihrer Größe kontrolliert wird, ist für manche Anwendungen ein hoher Druckabfall und ein hoher Energieeintrag notwendig. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, haben die mikroglas AG und das IMM die Geometrie der Mischkammer variiert. Viele chemische Probleme können mit einem individuell geeigneten Mischertyp gelöst werden.
Mikromischer aus Edelstahl sind bereits länger bekannt und erlauben schnelle Mischzeiten oder etwa hervorragende Möglichkeiten zur Herstellungen von Dispersionen. Mikromischer aus Foturan-Glas sind in der Leistungsfähigkeit vergleichbar. Auch die Mischer aus Glas besitzen mikrometerfeine Kanäle. Das Potential der Foturan-Mischer konnte unter anderem mit der Hydrolyse von Benzalchlorid mit konzentrierter Schwefelsäure zu Benzaldehyd nachgewiesen werden. Normalerweise wird diese Reaktion bei 0°C durchgeführt. Mit dem Mikromischer kann diese Reaktion bei 60°C stattfinden und läuft etwa zehnmal schneller ab. Die neuen Mischertypen wurden vom IMM und der mikroglas AG entwickelt und können ab sofort bei der mikroglas AG erworben werden.
Kontakt:
mgt mikroglas technik AG, Galileo-Galilei-Str. 28, 55129 Mainz
Tel.: 06131 / 55 55 0-53
info@mikroglas.com

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

 

Dr. Uwe Kleinkes |

Weitere Berichte zu: Dispersion Foturan-Glas IMM Mikromisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Dresdner Forscher drucken die Welt von Morgen
08.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Neues Verfahren bringt komplex geformte Verbundwerkstoffe in die Serie
23.01.2017 | Evonik Industries AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie