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Verbesserte Kosteneffizienz bei Gasturbinen

21.12.2005


Eine kürzlich entwickelte Methode zur Reparatur neuer, hochmoderner Materialien, die als Komponenten für Gasturbinen eingesetzt werden, soll die Luft- und Raumfahrtindustrie ankurbeln.



Superlegierungen aus Monokristallen (SC) und gerichteter Erstarrung (DS) kommen heutzutage meist bei der Herstellung von Gasturbinen-Komponeten zum Einsatz. Im Vergleich zu den bisher genutzten gleichachsigen Gussmaterialien weisen die neuen SC/DC-Superlegierungen außergewöhnliche mechanische, thermische und umfeldbedingte Eigenschaften auf.



Beschädigungen und Korrosion können ihre Nutzungsdauer jedoch erheblich verringern, da die herkömmlichen Reparaturmethoden immer noch unzureichend sind. Daher entscheidet man sich oft für einen Austausch anstatt für eine Reparatur der Turbinenkomponenten. Dieser Ansatz erweist sich jedoch als sehr teuer und ineffektiv, wenn es um die Verlängerung der Lebensdauer eines solchen Motors geht.

Um dem entgegenzuwirken, bemühte man sich im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts um die Entwicklung einer passenden und kosteneffektiven Reparaturmethode für Risse und Defekte an Turbinenkomponenten aus SC/DC-Superlegierungen. Dabei wurde eine neue Löt-Reparatur-Methode entwickelt. Bei dieser Methode werden alle Komponenten erhitzt und sie wird bei Reparaturen von Gasturbinenmotoren der Luft- und Raumfahrt, z.B. bei der CFMI, angewandt.

Das Unternehmen SIFCO ist Haupteigentümer dieser Methode und erwartet die Anerkennung ihrer Löt-Reparatur-Methode durch den Flugsektor sobald diese vollständig abgeschlossen ist. Dazu sind ausführliche Test- und Eigenschaftsdaten hinsichtlich des neuen Lötverfahrens und der Eigenschaften der durch Löten reparierten Teile erforderlich.

Sobald SIFCO als Reparaturzentrum anerkannt ist, kann das Verfahren weiter erforscht werden und es kann ein optimierter und kostengünstiger Reparaturservice für die Kunden angeboten werden. Dazu zählen die Betreiber und Prüfer von CFMI-Motoren, besonders jedoch die beschädigten SC/DC-Komponenten der CFM56 und verwandter Maschinen.

Dr. Aidan Kennedy | ctm
Weitere Informationen:
http://www.sifco.ie/

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