Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

International forscht besser

20.09.2002


Am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) herrscht Internationalität. Es werden nicht nur viele Forschungsprojekte mit ausländischen Partnern durchgeführt, sondern fast 40% der ca. 230 Beschäftigten am LZH kommen selber aus dem Ausland. Im Jahre 2001 waren - außer Deutschland - 33 Länder am LZH vertreten und in diesem Jahr wird die Statistik ähnlich sein, vielleicht sogar höher.
Die Liste der verschiedenen Länder im LZH liest sich wie ein Weltatlas. Abgesehen von einem guten Teil Europas waren schon - unter anderem - Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Brasilien, China, Mexiko, Iran, der Mongolei, Kamerun und Indonesien am LZH. Bedingt durch internationale Austauschprogramme liegt zur Zeit Kanada (24 Beschäftigte) an der Spitze, gefolgt von Spanien (12) auf Platz zwei.
Herr Dr.-Ing. Andreas Ostendorf - Geschäftsführer des LZH - meint, dass das LZH durch die sprachliche und kulturelle Vielfalt Vorteile hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten ein hervorragendes ’on-the-job’ Sprachtraining und die Wissenschaftler werden im Umgang mit ausländischen Projektpartnern geschult.
Interessant ist auch das Verhältnis der Geschlechter bei den ausländischen Beschäftigten. Genau ein Drittel sind Frauen. Verglichen mit den Männerdomänen in den Uni-Hörsälen für Physik und Maschinenbau liegt das LZH hiermit weit über dem Durchschnitt.
Das LZH ist, dank der internationalen Ausrichtung, eine der größten Laserforschungseinrichtungen in Deutschland und in Europa und ist aktiv in zahlreichen nationalen und internationalen Laservereinigungen, Normungsgremien und Forschungsverbünden.
Es gibt im Umfeld des Laser Zentrums Hannover nicht nur zahlreiche Laserfirmen, z. B. LPKF (Garbsen), Innolight (Hannover), Gödeke (Hannover) oder MeKo (Sarstedt) sondern auch der Hauptsitz von Forschungsvereinigungen wie PhotonicNet GmbH, OptechNet Deutschland e.V. und die European Optical Society (EOS). Laut Dr. Ostendorf entsteht ein bedeutender Knotenpunkt für Lasertechnik und Optik im Leinetal, der hoffentlich weitere Ansiedlungen bedingt.
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Für mehr Information:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

Weitere Berichte zu: LZH Lasertechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neues energieeffizientes Verfahren zur Herstellung von Kohlenstofffasern
13.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Dresdner Forscher drucken die Welt von Morgen
08.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen