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3D Drucken: Fraunhofer IFAM bietet individuelle Schulungen für die Industrie

24.02.2014
3D Drucken oder allgemein die generative Fertigung eröffnet enorme Potenziale für die schnelle und effiziente Herstellung von Produkten für Prototypen und Kleinserien. Viele Branchen wie Automobil und Luftfahrt, aber auch Medizin- und Mikrosystemtechnik profitieren von den kürzeren Entwicklungszeiten.

Doch wie kann ein Unternehmen dieses Fertigungsverfahren in industrielle Prozessketten integrieren? Welchen aktuellen Stand der Technik gibt es? Welche Anlagen eignen sich dafür? Individuelle Schulungen am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM geben Antworten.


Additiv gefertigte Tragfläche konstruiert und gebaut am Fraunhofer IFAM


Schema der inneren Tragflächen-Kanalgeometrie

Additive Manufacturing, Rapid Prototyping, 3D Druck, Solid Freeform Fabrication, Rapid Manufacturing, Fabbing, Generative Fertigung – diese Begriffe beschreiben eine Gruppe werkzeugloser Fertigungsverfahren, bei denen das Werkstück auf Basis eines dreidimensionalen Datenmodells schichtweise durch Hinzufügen oder Verfestigen des Werkstoffs aufgebaut wird. Weil mit diesen Verfahren in nahezu idealer Weise sehr individuelle Bauteile hergestellt werden können, gibt es ein breites und branchenübergreifendes Interesse industrieller Anwender, die Potenziale dieser Technologie zu nutzen.


Das Fraunhofer IFAM verfügt über umfassende und langjährige Erfahrung mit generativen Fertigungsverfahren. Darauf aufbauend werden kundenspezifische Schulungen angeboten, die eine Verfahrensübersicht geben und den Stand der Technik sowie aktuelle Forschungsansätze vermitteln. Die Kurse veranschaulichen den Verfahrenseinsatz anhand von Bauteilstudien und Anwendungsbeispielen, zeigen Verfahrensgrenzen bezüglich möglicher Werkstoffe, Bauräume und Oberflächen auf, vermitteln Design-Richtlinien und geben neutrale Beratung zu möglichen Anlagenanbietern.


Weitere Inhalte der Schulungen können – je nach Anforderung der Kunden – die Einbindung in bestehende Prozessketten, die Kombination mit etablierten Fertigungsverfahren, Unterstützung bei Konstruktionsfragen sowie Pulver-Qualitätssicherung für Metall basierte Verfahren sein. In spezifischen Workshops können potenzielle Bauteile für eine generative Fertigung aus dem Produktspektrum ermittelt werden. Die Veranstaltungen werden kundenspezifisch bezüglich Umfang, Inhalt, Teilnehmerzahl und Veranstaltungsort angeboten.

Weitere Informationen:

http://www.ifam.fraunhofer.de

Dipl.-Biol. Martina Ohle | Fraunhofer-Gesellschaft

Weitere Berichte zu: Drucken Fertigungsverfahren IFAM Oberflächen Prototyping Rapid

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