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Wissensaustausch auf internationalem Niveau - Jungchemiker aus ganz Europa treffen sich in Münster

08.01.2015

Vom 25. bis 28. März 2015 findet an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster das 17. Frühjahrssymposium des JungChemiker-Forums (JCF) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) statt. Auf der Konferenz erhalten Nachwuchswissenschaftler Gelegenheit, die eigene Forschung einem jungen und kritischen Publikum zu präsentieren. Neben dem wissenschaftlichen Rahmenprogramm mit Plenarvorträgen von renommierten Wissenschaftlern und hunderten Posterbeiträgen lockt eine Vielzahl von Angeboten, die Stadt Münster kennenzulernen. Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. Januar möglich.

Das seit 17 Jahren stattfindende JCF-Frühjahrssymposium ist eine der größten Konferenzen in Europa von und für junge Wissenschaftler und wird jährlich von wechselnden regionalen JungChemikerForen der GDCh ausgerichtet. In diesem Jahr hat das JCF Münster die Federführung übernommen und ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt.

Für die dreitägige Veranstaltung, konnten renommierte Wissenschaftler als Plenarredner gewonnen werden: Neben Professor Dr. Ferdi Schüth vom Max-Plack-Institut (MPI) für Kohlenforschung in Mülheim und Professor Dr. Erick Carreira von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich werden auch Professor Dr. Matthias Mann vom Max-Plack-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried und der Wissenschaftsjournalist Dr. Michael Groß aus Oxford den Besuchern in einstündigen Vorträgen einen Einblick in aktuelle Trends und Entwicklungen geben. Darüber hinaus erhalten auch knapp dreißig Nachwuchschemiker aus ganz Europa in Vorträgen die Gelegenheit, ihre Forschung zu präsentieren.

Postersessions mit Posterbeiträgen der etwa 300 erwarteten Teilnehmer aus allen Bereichen der Chemie und angrenzenden Naturwissenschaften bieten Studierenden und Promovierenden die Möglichkeit, sich bei anregenden Diskussionen über den eigenen Tellerrand hinaus auszutauschen. Zusätzlich werden einzelne Poster durch dreiminütige Postervorträge angekündigt sowie Poster- und Vortragspreisträger – nach Bewertung durch die Teilnehmenden – geehrt.

Die Kombination des wissenschaftlichen Schwerpunkts mit einem geselligen Rahmenprogramm erzeugt eine für diese Konferenz einzigartige Atmosphäre und bildet die Grundlage für den Aufbau eines Netzwerks zwischen Jungchemikern in ganz Deutschland und darüber hinaus. Im Rahmen des Frühjahrssymposiums findet auch erstmals das ChiuZ-Storylab statt, ein eintägiger Workshop auf Initiative der GDCh-Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft.

In dieser Schreibwerkstatt vermittelt die Redaktion der GDCh-Zeitschrift Chemie in unserer Zeit (ChiuZ) Chemikern und Chemiestudierenden, wie sie vielschichtige Sachverhalte für ein breites Publikum allgemeinverständlich aufbereiten können.

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung und zur Abstract-Einreichung finden sich unter www.jcf-fruehjahrssymposium.de .

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ist mit rund 31.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Verbreitung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die GDCh unterstützt die Schaffung von Netzwerken, die transdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit und die kontinuierliche Ausbildung und Fortbildung in Schule, Hochschule und im beruflichen Umfeld. Die GDCh hat 27 Fachgruppen und Sektionen sowie 60 Ortsverbände und JungChemikerForen an 50 Hochschulstandorten. Bundesweit bildet das JCF eine Plattform für rund 8.000 junge Mitglieder der GDCh.

Weitere Informationen:

http://www.gdch.de
http://www.jcf-fruehjahrssymposium.de

Dr. Renate Hoer | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

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