Welche Wege geht Europa im Jugendstrafrecht?

Rund 100 Fachleute diskutieren vom 13. bis zum 15. Oktober 2010 in Greifswald über Jugendstrafrecht in Europa.

Die internationale Konferenz Jugendstrafrechtssysteme in Europa – Reformentwicklungen und „Gute-Praxis-Modelle” wurde vom Lehrstuhl für Kriminologie an der Universität Greifswald organisiert. Die Gäste kommen aus 20 Ländern, unter anderem aus Kroatien, Dänemark, Ungarn, Großbritannien, Polen und Belgien.

Die Tagung wird einen Überblick über die europäische Realität im Jugendstrafrecht geben. Die Referenten werden über gute und schlechte Praxiserfahrungen und aktuelle Reformbemühungen berichten. Konkrete Themen sind dabei Strategien beim Täter-Opfer-Ausgleich, intensiv-pädagogische und -therapeutische Maßnahmen innerhalb und außerhalb von Jugendanstalten. Wichtig ist auch der Austausch über jugendhilferechtliche Anstrengungen, um strafrechtliche Sanktionen zu vermeiden.

Die Tagung ist die Fortsetzung eines im Rahmen der Exzellenzinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderten Projekts. Partner der Konferenz sind das Regionalbüro Mecklenburg-Vorpommern der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie die Regionalgruppe der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.

Jugendstrafrechtssysteme in Europa – Reformentwicklungen und „Gute-Praxis-Modelle”
13. – 15.10.2010
BIG-Bildungszentrum Greifswald GmbH
Feldstraße 85, 17489 Greifswald
Weitere Informationen
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung)
Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Prof. Dr. Frieder Dünkel
Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Kriminologie
Domstraße 20, 17487 Greifswald
Telefon 03834 86-2138
duenkel@uni-greifswald.de

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