Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tram Store 21

28.11.2008
Vier europäische Verkehrsbetriebe werden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund, bis Mitte 2013 nachhaltige, effiziente und innovative Betriebshöfe für Straßen-, Stadt- und U-Bahnbetriebe konzipieren.
Am 16. Dezember 2008 startet das Gemeinschaftsprojekt "Tram Store 21" mit einer öffentlichen Fachtagung am Fraunhofer-Institut in Dortmund.

Europäisches Gemeinschaftsprojekt zur Planung und Gestaltung innovativer Betriebshöfe

Das internationale Kooperationsprojekt Tram Store 21 wird von der EU im Rahmen des INTERREG-Programmes gefördert. Hierin arbeiten die Verkehrsbetriebe der Städte Brüssel (STIB als Projektleiter, Belgien), Blackpool (Großbritannien), Dijon (Frankreich) und Rotterdam (RET, Niederlande) zusammen. Das Fraunhofer IML fungiert als wissenschaftlicher Partner, der die Arbeit an den einzelnen Forschungsfeldern koordiniert und Know-how aus der Forschung einbringt.

Vielfältige Aspekte moderner Betriebshöfe in einem sich rasch wandelnden Umfeld werden in das Projekt einfließen und durch die Partner mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen interdisziplinär bearbeitet. Entstehen wird ein europaweites Netzwerk von Experten für die Depotgestaltung und ein umfangreiches gebündeltes Wissen über Depotbau.

Die Zusammenarbeit umfasst vielfältige Themen. Eines davon ist die Standortplanung und Integration von Betriebshöfen in das städtische Umfeld. Der Auswahlprozess von Funktionen und das Layout der Depots bilden einen weiteren Schwerpunkt. Es werden Kosten-Nutzen-Analysen für die entwickelten Maßnahmen erstellt und die Einflüsse auf die Umwelt hinsichtlich Abfall, Wasser, Luft, Lärm und Instandhaltung untersucht. Das Projektteam befasst sich außerdem mit innovativen Baumaterialien, untersucht die Arbeitsbedingungen in den Depots und plant eine effiziente Prozessorganisation. Nicht zuletzt werden die Aufgaben zum Management der Baudurchführung ausgelotet.

Während der Projektlaufzeit von "Tram Store 21" werden die vier beteiligten Verkehrsbetriebe neue Betriebshöfe errichten, bei denen sie die Erkenntnisse der gemeinsamen Arbeit unmittelbar umsetzen werden. Einmal im Jahr soll eine begleitende Fachtagung an wechselnden Orten stattfinden, auf der über die Fortschritte und neuesten Erkenntnisse aus dem Projekt öffentlich berichtet wird.

Am 16. Dezember 2008 findet die erste dieser Tagungen in Dortmund am Fraunhofer IML statt. Neben der Projektvorstellung, Besichtigungen und einer Abendveranstaltung gibt es die Möglichkeit, sich an moderierten Fachdiskussionen aktiv zu beteiligen. Vorgesehen sind drei Sequenzen: zur Standortplanung und Integration in den städtischen Raum, zu Layout und Funktionen von Depots und zu Umweltschutz und Baumaterialien.(RFN)

Anmeldungen können unter registation@tramstore21.de vorgenommen werden. Weitere Informationen unter http://www.tramstore21.de oder info@tramstore.de.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. / Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Joachim Kochsiek
Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML
Abteilung Verkehrslogistik
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2 - 4
D-44227 Dortmund
Telefon: +49 (0) 231 / 9743 395
mailto:Joachim.Kochsiek@iml.fraunhofer.de

Stefan Schmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.tramstore21.de
http://www.iml.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise