Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Training für LNG-Anwender aus dem maritimen und nichtmaritimen Bereich

01.04.2015

Am Montag, dem 20. April 2015, ab 9:00 Uhr laden Wismarer Forscher zur letzten in Deutschland stattfindenden Veranstaltung im Rahmen des EU-Projektes „MarTechLNG“ in das Technologiezentrum Warnemünde ein.

Die Agenda ist speziell auf die Interessen von potentiellen LNG-Anwendern aus dem nichtmaritimen Bereich, wie z. B. der Automobilindustrie, LNG-betriebenen Schienenverkehr oder der LNG-Hafenstruktur, zugeschnitten. So werden von Referenten aus Polen, Litauen, Deutschland und Schweden Fragen zur LNG-Sicherheit ebenso behandelt wie mögliche Auswirkungen auf die Umwelt oder die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von LNG. Anmeldungen sind noch bis zum 10. April 2015 möglich.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres dürfen die Schiffstreibstoffe in den sogenannten Emissionsüber-wachungsgebieten (auf Englisch SECA genannt) den Vorschriften der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO entsprechend maximal 0,1 Prozent Schwefel enthalten.

Bereits seit Januar 2012 arbeiten auch Wissenschaftler der Hochschule Wismar gemeinsam mit Forschern aus dem südlichen Ostseeraum, zu dem die Küstenregionen Dänemarks, Deutschlands, Litauens, Polens und Schwedens zählen, im EU-Projekt MarTechLNG zusammen.

Das Hauptprojektziel Unternehmern einen besseren Zugang zu LNG-bezogenen Technologien und Wissen zu ermöglichen, um bessere Kompetenzen und Spezialisierungen im südlichen Ostseeraum aufzubauen, wird auch durch spezielle Angebote wie dem bevorstehenden Training erreicht.

„Unser erstes Seminar in Warnemünde, das im Januar vergangenen Jahres stattfand, hat ebenso wie die mehrtägige Studienreise in Norwegen an Bord einer neuen LNG-Kreuzfahrtfähre das große Interesse am LNG-Wirtschaftssektor gezeigt“, blickt Laima Gerlitz von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Wismar auf mehrere Jahre intensive Arbeit im MarTechLNG-Projekt zurück. Wenn dieses im kommenden April endet, werden bereits zahlreiche Anwender von den Ergebnissen profitiert haben.

Eine interaktive online-Karte (map.golng.eu), eine Liste der rund 180 aktuellen LNG-Akteure sowie eine LNG-Lieferketten-Broschüre informieren bereits über die wichtigsten aktiven sowie potentiellen Akteure aus dem südlichen Ostseeraum, die in die LNG-bezogenen Aktivitäten eingebunden werden können. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Anatoli Beifert und Andy Albert von der ATI erc gGmbH steht Laima Gerlitz in engem Kontakt mit den Firmen.

„Das von der Europäischen Union geförderte Projekt „Marine Competence, Technology and Knowledge Transfer for Liquid Natural Gas (LNG) in the South Baltic Sea Region“ hat es uns ermöglicht vor dem Hintergrund der Vorschriften der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO LNG als eine innovative Lösung zur Schadstoffsenkung im Ostseeraum sehr intensiv zu diskutieren und andere relevante Wirtschaftssektoren bei der Suche nach neuen Schifffahrtslösungen zu unterstützen. Dies ist auch eine wichtige Geschäftschance für unsere Unternehmer, die in das LNG-bezogene Geschäft einsteigen und somit das sogenannte „Blaue Wachstum“ in unserer Region stärken können“, ergänzt Anatoli Beifert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an wissenschaftliche Mitarbeiter Laima Gerlitz oder Anatoli Beifert, Telefon: 03841 753-76 34 bzw. E-Mail: laima.gerlitz@hs-wismar.de oder anatoli.beifert@hs-wismar.de.

Weitere Informationen:

http://www.golng.eu - Informationen zum Projekt mit den internationalen Partnern und Materialien (Liste der LNG-Akteure, interaktive Karte)

Kerstin Baldauf | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

Weitere Berichte zu: Anatoli Applied Sciences Baltic Sea Region IMO Kompetenzen LNG LNG-Akteure Ostseeraum Schwefel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten