Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologien für das Internet of Services - 1. Internationales Symposium zum Forschungsprogramm THESEUS

04.06.2009
Am 29. und 30. Juni findet im Wirtschaftsministerium in Berlin das erste internationale Symposium zum Forschungsprogramm THESEUS der Bundesregierung statt.

Mit dem Symposium wird erstmals einer breiten Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, sich aus erster Hand über die laufenden Entwicklungen des 2007 gestarteten Programms zu informieren.

Ein besonderes Anliegen der Organisatoren ist es dabei, die Arbeiten in THESEUS in einen internationalen Kontext zu stellen. Vorgestellt werden deshalb auch vergleichbare Projekte aus der EU, den USA, Japan und China.

Neben einem Vortragsprogramm, das den ersten Tag des Symposiums füllen wird, gibt es ein breites Angebot an Workshops und Tutorials, in denen die Teilnehmer detaillierte Einblicke in spezifische Entwicklungsaspekte erhalten und einige der gerade entstehenden Anwendungen auch schon testen können.

Beispielsweise bieten Entwickler der empolis eine ganztägige Einführung in die Anwendungsentwicklung mit dem OpenSource-Framework SMILA an, während das Forschungszentrum Informatik in die Entwicklung und das Management von Ontologien einführt. Aber auch Themen wie die Entwicklung von Mobilen Anwendungen (DFKI und neofonie), die semantische Beschreibung von Webservices (SAP, Stanford University und Fraunhofer ISST) und die Notwendigkeit, neue Geschäftsmodelle bereitzustellen (Hinchcliffe & Company, Fraunhofer IAO, SAP und TU München), werden in einer Reihe von Workshops intensiv behandelt.

Nicht zuletzt werden auch Technologien und Anwendungen vorgestellt und diskutiert, deren Nutzen für den Endanwender sofort greifbar ist, etwa für den Umgang mit großen Medienbeständen (Deutsche Nationalbibliothek, Deutsche Thomson, Institut für Rundfunktechnik, Fraunhofer und Siemens) oder für die Visualisierung komplexer Informationen (Fraunhofer IGD und Siemens).

Flankiert wird das Programm von einer Ausstellung, auf der eine Reihe der interessantesten Anwendungen, die in THESEUS und verwandten Kontexten bisher entstanden sind, vorgestellt und demonstriert werden. Dabei wird es auch die Möglichkeit geben, direkt mit den Entwicklern ins Gespräch zu kommen.

Auf einer abschließenden Panel-Diskussion sollen dann insbesondere Möglichkeiten für eine künftig engere Kooperation zwischen den verschiedenen Forschern erörtert werden.

Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenfrei. Um eine Anmeldung auf der Webseite der THESEUS-Begleitforschung bis zum 22. Juni wird gebeten.

Niklas Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.isst.fraunhofer.de
http://www.theseus.joint-research.org/symposium09

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie