Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stromerzeugung auf hoher See

20.07.2010
  • VDI-Fachkonferenz "Offshore-Windenergieanlagen" am 26. und 27. Oktober 2010 in Bremerhaven widmet sich der technischen Zuverlässigkeit, Anlagendynamik und Instandhaltungskonzepten
  • Exkursion "Fertigung und Konstruktion von Offshore-Windenergieanlagen"
  • Spezialkonferenz "Offshore-Tragstrukturen, Installation & Logistik" am 28. Oktober 2010

Offshore-Windenergie - also Energie, die mittels Windenergieanlagen auf See erzeugt wird - gilt als eins der zukunftsträchtigsten Energiekonzepte. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland bis zum Jahr 2030 eine installierte Offshore-Leistung von 25.000 MW zu erreichen.

Im Frühjahr dieses Jahres wurde der erste deutsche Offshore-Windpark vor der Insel Borkum in Betrieb genommen. Weitere Offshore-Windparks befinden sich in Planung und Bau. Da der Bedarf nach fachlichem Austausch entsprechend groß ist, veranstaltet das VDI Wissensforum am 26. und 27. Oktober 2010 die Fachkonferenz "Offshore-Windenergieanlagen" in Bremerhaven.

"Die Windenergie steht erst am Anfang ihres technischen Offshore-Einsatzes. Wechselnder Wind, meterhohe Wellen, salzhaltige Luft und Temperaturwechsel - für die Windanlagen auf hoher See sind die Umweltbedingungen eine echte Herausforderung", sagt Konferenzleiter Dr. Hans-Gerd Busmann, Leiter des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik. Herausforderungen sind zudem die Wassertiefe von 30 bis 40 Meter, die Erreichbarkeit weit vor den Küsten, hohe Kosten für Netzanbindung, Service und Wartung.

Entsprechend setzt sich das Programm der Konferenz zusammen: Die Schwerpunkte sind "Technische Zuverlässigkeit", "Dynamik von Windenergieanlagen auf hoher See" und "Service-, Wartungs- und Überwachungskonzepte". Unter anderem wird Wilfried Hube, Gesamtprojektleiter des Offshore-Windparks Alpha Ventus, über die Erfahrungen berichten, die er bei Planung, Bau und Inbetriebnahme gesammelt hat. Weitere Referenten kommen von AREVA-Multibrid, REpower Systems, Germanischer Lloyd, Siemens Wind Power und vielen weiteren Unternehmen.

Eine Exkursion zum Thema "Fertigung und Konstruktion von Offshore-Windenergieanlagen" mit fachlichen Erläuterungen rundet die Konferenz ab. Neben einer Fahrt durch den Offshore-Hafen stehen die Besichtigung des Jacket-Prototyps, des Tripod-Prototyps sowie Werksbesichtigungen bei AREVA-Multibrid oder bei REpower Systems auf dem Programm.

Für alle Interessierten findet am 28. Oktober eine ergänzende Spezialkonferenz zu den Themen "Tragstrukturen, Installation und Logistik" statt.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/offshore oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 (0) 211 62 14-2 01, Telefax: -1 54


Über das VDI Wissensforum
Das VDI Wissensforum mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die fast 1.000 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Nora Kraft | VDI
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/offshore
http://www.vdi-wissensforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics