Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starke Kommunen in leistungsfähigen Ländern

13.04.2012
Fachtagung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts der Universität Potsdam am 20. April 2012

Was können existierende administrativ-kommunale Strukturen in Zeiten des demographischen Wandels und der Budgetkrise überhaupt noch absichern? Welchen Handlungsbedarf gibt es in Deutschland und welche Erfahrungen sammelten Bundesländer wie Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern mit Funktional- und Territorialreformen? Welchen Weg geht Europa hinsichtlich einer sich verändernden Rolle der Kommunen im Staat?

Dies sind nur einige der Fragen, die während der 18. Fachtagung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts (KWI) der Universität Potsdam am 20. April auf dem Uni-Campus Griebnitzsee im Mittelpunkt stehen werden. Mehr als 100 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Praxis haben sich zu der unter dem Thema „Starke Kommunen in leistungsfähigen Ländern. Der Beitrag von Funktional- und Territorialreformen“ stehenden Veranstaltung angekündigt.

Der demographische Wandel und die Budgetkrise stellen Leistungsfähigkeit, Strukturen und territoriale Größe kommunaler Verwaltungseinheiten sowohl auf Gemeinde- als auch auf Kreisebene erneut auf den Prüfstand. In vielen deutschen Bundesländern werden daher Gebiets- und Funktionalreformen unterschiedlicher Art diskutiert, vorbereitet oder durchgeführt. So hat sich Brandenburg nach der Ämterreform 1992, der Kreisgebietsreform 1993, der Funktionalreformen Mitte der 1990er Jahre und der Gemeindegebietsreform 2003 zum Ziel gesetzt, seine Kommunal- und Landesverwaltung bis zum Jahr 2020 zu reformieren.

Das erfordert einen frühzeitigen Austausch von Wissenschaft, Politik und Praxis. Die kommende Tagung soll zunächst interdisziplinär dazu beitragen, die aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatten um die Leistungsfähigkeit kommunaler Strukturen in Deutschland und Europa zu bereichern. Dabei werden rechts-, finanz-, politik und verwaltungswissenschaftliche Aspekte eine Rolle spielen.

Das KWI besteht seit 1993. Es widmet sich der interdisziplinären kommunalwissenschaftlichen Forschung, Lehre und Weiterbildung.

Die Einrichtung ist die einzige ihrer Art in den neuen Bundesländern. Sie berät Kommunen und Landeseinrichtungen in kommunalen Angelegenheiten, aber auch in aktuellen Fragen der Verwaltungsmodernisierung, des E-Government, des Haushalts- und Rechnungswesens, des Personalmanagements, der Verselbständigung und Auslagerung kommunaler Aufgaben oder auch der Privatisierung.

Interessenten können sich noch bis zum 18. April unter Tel.: 0331/977-4534 oder E-Mail kwi@uni-potsdam.de anmelden. Die Tagungsgebühr beträgt 125,- Euro.

Hinweis an die Redaktionen:

Zeit: 20. April 2012, 9.30 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Straße 89, Haus 1, Hörsaal 10

Kontakt: Dr. Christiane Büchner, Kommunalwissenschaftliches Institut, Tel.: 0331/977-4534, E-Mail: kwi@uni-potsdam.de

Weitere Informationen im Internet: http://www.uni-potsdam.de/u/kwi/

Birgit Mangelsdorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de/u/kwi/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gemeinsam innovativ werden
23.01.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling
23.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics