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Smart Life: Chancen und Risiken eines total digitalisierten Alltags

25.03.2011
Die Universität Passau geht am 7. und 8. April mit einer Tagung der Frage nach, wie Nutzer, Wirtschaft und Staat die Chancen von Smartphones, automatisierten Wohnräumen, elektronischen Ausweisen etc. nutzen können, ohne die informationelle Selbstbestimmung der Bürger aufs Spiel zu setzen.

Dr. Dorothee Ritz, Mitglied der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, Dr. Thomas Petri, bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz und zahlreiche weitere Gäste aus Justiz, IT-Branche und Forschung diskutieren die aktuelle technische Entwicklung und ihre gesellschaftlichen Folgen. Prof. Andreas Bönte, Programmbeauftragter des Bayerischen Rundfunks, moderiert.

„Smart Life: Chancen und Risiken eines total digitalisierten Alltags“ lautet der Titel des 6. Internationalen Symposiums der Forschungsstelle für Rechtsfragen der Hochschul- und Verwaltungsmodernisierung (ReH..Mo) am 7. und 8. April in den Passauer Redoutensälen. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beleuchtet die vollständige Digitalisierung des Alltags aus der Sicht der Nutzer, der Wirtschaft und des Staates. Welche Datenrisiken gehen Bürger ein, wenn ihr Kühlschrank ihr Essverhalten analysiert und Einkaufsvorschläge macht – im Vergleich zu den Chancen auf eine erfolgreiche Diät? Was bringt der elektronische Ausweis bei der Abwicklung von Geschäften im Netz – und wie sicher schützt er die eigene Identität?

„Die Innovationskraft von ,Smart Life’-Anwendungen wirkt in sämtliche Lebensbereiche. Bereits jetzt zeichnet sich ein wirtschaftliches Potenzial ungeahnten Ausmaßes ab. Zugleich werfen sie Fragen nach Sicherheit, Transparenz und Beherrschbarkeit der neuen Technologien auf. Die rechtskonforme Gestaltung dieser Technologien wird aber das Erfolgskriterium für ihren alltagstauglichen Einsatz und ihre Akzeptanz auf breiter Basis sein“, erklärt Dr. Dirk Heckmann, Professor für Öffentliches Recht, Sicherheits- und Internetrecht an der Universität Passau.

Dr. Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online und Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland, führt am 7. April von 14:30 bis 15:00 Uhr unter dem Motto „Innovation als Chance“ ins Thema ein und spricht über die Aktivitäten des Konzerns im Bereich „Smart Life“.

Prof. Dr. Jörn von Lucke von der Zeppelin University Friedrichshafen spricht im Anschluss von 15:00 bis 15:30 Uhr über die Folgen von Smart-Life-Anwendungen für den Alltag des normalen Bürgers.

Rechtsanwalt Georg Meyer-Spasche diskutiert am Freitag, 8. April, von 10:15 bis 10:45 Uhr die rechtskonforme Gestaltung eines intelligent vernetzten Haushalts.

Wie viel Datenschutz der digitale Alltag verträgt, diskutieren am 7. April ab 17:15 Uhr u. a. Dr. Thomas Petri, Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz, und Rigo Wenning, Legal counsel des W3C, des zentralen Gremiums zur Standardisierung der im World Wide Web verwendeten Techniken. Die Podiumsdiskussion moderiert Prof. Andreas Bönte, Programmbeauftragter des Bayerischen Rundfunks.

Steffen Becker | idw
Weitere Informationen:
http://www.smartlife2011.de
http://www.rehmo.uni-passau.de/

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