Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherheit von Zeitarbeitern verbessern

03.08.2010
Nach dem deutlichen Rückgang der Beschäftigung in der Zeitarbeit während der Krise geht es nun wieder deutlich aufwärts. Fast 670.000 Zeitarbeitnehmer zählte die Bundesagentur für Arbeit für 2009.

Damit hat sich der Anteil der Zeitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Umso auffälliger ist der Mangel an anwendungsorientierten Konzepten, um Zeitarbeitnehmer systematisch in den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Entleihunternehmen einzubeziehen. Ansätze zeigt die gemeinsame Veranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Projekts GRAziL und der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie auf.

Die Fachveranstaltung „Sicherheit und Gesundheit von Zeitarbeitern in Entleihunternehmen“ findet am 6. September 2010 zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr in der DASA in Dortmund statt.

Probleme beim Arbeits- und Gesundheitsschutz von Zeitarbeitern entstehen oftmals, weil es nicht gelingt, sie in die betrieblichen Abläufe und die betriebliche Arbeitsschutzorganisation des Entleihunternehmens einzubeziehen. Auf diesen Aspekt hat sich das im Rahmen des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen des Bundesarbeitsministeriums geförderte Projekt GRAziL („Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und zum Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihunternehmen“) konzentriert und Lösungsstrategien erarbeitet. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie fördert die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Zeitarbeit durch gezielte Sensibilisierung und Information in den Entleihunternehmen.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die im Rahmen der Aktivitäten gewonnenen Erkenntnisse sowie die entwickelten Unterstützungsinstrumente und –strategien vorzustellen und zu diskutieren. Neben ausgewählten Expertenbeiträgen steht die Diskussion mit den Praktikern im Vordergrund der Veranstaltung.

Der genaue Programmablauf und weitere Informationen befinden sich auf den Internetseiten der BAuA in der Rubrik „Aktuelles und Termine“. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Anmeldungen sind bis zum 20. August 2010 möglich bei Ingrid Bayer, Tel. 0231 556976-31, Fax 0231 556976-30, E-Mail: bayer@prospektiv-do.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
Weitere Informationen:
http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/09.06-Zeitarbeit.html Direkter Link zum Programm der Veranstaltung "Sicherheit und Gesundheit von Zeitarbeitern in Entleihunternehmen"

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/09.06-Zeitarbeit.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie