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Sehen und Visionen: Netzhautforschung der Zukunft

27.09.2017

Wie arbeiten die Zellen in der Netzhaut des Auges zusammen, und wie übermitteln sie diese Informationen an das Gehirn? Und wie können die Erkenntnisse der modernen Retina-Forschung helfen, den Sehsinn bei Netzhauterkrankungen wiederherzustellen? Diese und andere Fragen diskutieren hochrangige internationale Experten am 2. und 3. Oktober auf einem Symposium, das anlässlich des 70. Geburtstags des Oldenburger Neurowissenschaftlers und Rektors des Hanse-Wissenschaftskollegs, Prof. Dr. Reto Weiler, stattfindet.

Weiler hat das Gebiet der Retinaforschung maßgeblich mitgeprägt. Die Konferenz “Vision and Visions: Current Concepts and Future Challenges of Retinal Research” bringt nun international bekannte Pioniere und etablierte Forscher auf dem Gebiet der Retinaforschung mit Nachwuchswissenschaftlern zusammen.


Zu Ehren des Neurowissenschaftlers und Retina-Experten Prof. Dr. Reto Weiler veranstaltet die Universität Oldenburg das internationale Symposium "Vision and Visions" am HWK Delmenhorst.

Foto: Dudeck / Universität Oldenburg

Die Netzhaut des Auges verbindet das Gehirn direkt mit den Licht- und Bildeindrücken der Außenwelt. Dank modernster Techniken verstehen Experten immer besser, wie dies funktioniert.

In Delmenhorst stellen Experten ihre neuesten Forschungsergebnisse vor, etwa über die Vielfalt der Zellen in der Retina und wie diese in komplexen Netzwerken zusammenwirken.

Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich damit, wie sich die Netzwerke in der Retina entwickeln und aufrechterhalten werden. Ziel ist es dabei auch, Netzhauterkrankungen besser verstehen und behandeln zu können.

Das Symposium findet mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) und des Forschungszentrums Neurosensorik der Universität Oldenburg statt.

Zu den Sprechern gehören international herausragende Wissenschaftler wie der Harvard-Professor Dr. John E. Dowling, der emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main, Prof. Dr. Heinz Wässle, der Tübinger Augenkliniker Prof. Dr. Eberhart Zrenner sowie die Neurobiologin Prof. Dr. Marla Feller von der University of California in Berkeley.

Weitere Informationen:

http://erm2017.eu/programme-3
http://uol.de/neurosensorik
http://uol.de/sensorybio
http://www.h-w-k.de

Dr. Corinna Dahm-Brey | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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