Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schonende Verfahren der Plastischen Chirurgie

21.05.2010
Vom 3. bis 5. Juni 2010 finden sich circa 300 international renommierte Mediziner und Wissenschaftler in Aachen zusammen, um über neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie zu diskutieren. Themen sind unter anderem Eigenfetttransplantation, Bauchstraffung, Eingriffe zur Gesichtsverjüngung oder Nasen- und Brustkorrekturen.

Nur ein Drittel der Deutschen lehnt eine Schönheitsoperation am eigenen Körper ab, für zwei Drittel wäre ein ästhetischer Eingriff denkbar. Dies zeigt eine repräsentative Studie, die im März 2010 im Auftrag der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) durchgeführt wurde.

Bei der Frage nach der Motivation für einen solchen Eingriff gaben die Befragten vor allem an, damit das eigene Selbstwertgefühl steigern zu wollen. Die breite Akzeptanz von Schönheitsoperationen in der Bevölkerung spiegelt sich auch in den Bemühungen der Medizin wider, die Eingriffe, z.B. durch die Verwendung körpereigenen Gewebes, möglichst schonend zu gestalten.

In diesem Sinne tauschen sich vom 3. bis 5. Juni 2010 unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Norbert Pallua, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie des Universitätsklinikums Aachen circa 300 Mediziner aus ganz Europa über den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und über neueste Techniken auf dem Gebiet der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie aus. Für ein thematisch breites und vor allem international ausgerichtetes wissenschaftliches Programm sorgen die von Prof. Pallua als Präsidenten der European Association of Societies of Aesthetic and Plastic Surgery (EASAPS) eingeladenen Spezialisten aus aller Welt. Der Kongress findet als X. Frühjahrsakademie der VDÄPC in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) und der EASAPS statt.

Hauptthema des Kongresses ist die Eigenfetttransplantation. Hier wird körpereigenes Fettgewebe verwendet, um mit diesem anstelle von körperfremden Materialien den Effekt der Aufpolsterung zu erreichen. Im Gesicht können so z. B. Falten ausgeglichen werden. Von Vorteil ist bei der Eigenfetttransplantation gegenüber körperfremden Materialien, dass es sich hierbei nicht um einen Filler zur Unterpolsterung von Falten handelt, sondern dass das transplantierte Eigenfett zusätzlich noch biologisch aktiv ist. So wird die Durchblutung der Haut über neu entstandene Gefäßkapillaren verbessert, was durch einen rosigen Teint in Erscheinung tritt. Zusätzlich führen die im Fettgewebe vorhandenen Stammzellen durch vermehrte körpereigene Kollagenproduktion zu einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität.

Pressevertreter sind herzlich zur Berichterstattung und zum Besuch des Kongresses eingeladen. Auf Wunsch steht Ihnen gern als Gesprächspartner für Interviews der Kongresspräsident Prof. Pallua zur Verfügung.

Pressekontakt:
Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
Ulrike Kaiser
Markt 8, 07743 Jena
Tel. +49 (0)3641 353 327 03
Fax +49 (0)3641 35 33 21
ulrike.kaiser@conventus.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.aesthetic-surgery.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten