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Rheumatologen empfehlen neue Diät und Therapieoptionen bei Gicht

08.09.2014

Die Anzahl der an Gicht Erkrankten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Vor allem Männer in wohlhabenden Ländern sind von der Störung des Harnsäurestoffwechsels betroffen. Gicht tritt zudem immer häufiger zusammen mit Herz- oder Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 oder Übergewicht auf.

Diese Begleiterkrankungen gilt es  bei der Therapie zu beachten. Welche neuen Medikamente und veränderten Ernährungs-Empfehlungen die beste Wirkung bei Gicht erzielen, erklären Experten auf der Pressekonferenz am 10. September 2014 in Berlin im Vorfeld des 42. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).

Bei Gicht lagern sich aufgrund eines erhöhten Harnsäurespiegels Harnsäurekristalle in Gelenken und anderen Geweben ab, die extrem schmerzhafte Entzündungen verursachen. Die Ursachen liegen meist in einer falschen Ernährung oder sind genetisch bedingt. Um die Beschwerden dieser Patienten zu lindern, seien ein gesunder Lebensstil sowie die Vermeidung von Übergewicht unverzichtbar, so Dr. med. Rieke H.E. Alten, Chefärztin an der Schlosspark Klinik Berlin.

„Die Diätempfehlungen haben sich allerdings in den letzten Jahren geändert und auch neue Therapieoptionen sollten stärker in der Praxis bedacht werden“, so die Rheumatologin. 

Auf der DGRh-Pressekonferenz erklärt die Berliner Expertin, inwieweit Menschen mit Gicht und bestimmten Nebenerkrankungen rotes Fleisch, Krustentiere und Säfte meiden sollten und beantwortet die Fragen:

Müssen Betroffene vollständig auf Alkohol verzichten? Muss purinreiche pflanzliche Kost wie etwa Spinat und Hülsenfrüchte neu bewertet werden? Ist eine strikte Senkung des Harnsäurespiegels unumgänglich?

Über die neuen Diät-Empfehlungen und aktuelle wissenschaftliche Forschungen diskutieren die Experten der DGRh am 10. September 2014 von 10 bis 11 Uhr auf einer Pressekonferenz in Berlin im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz.

Das Presseteam der DGRh steht jederzeit als Ansprechpartner für Fragen und Wünsche nach Informationsmaterial und Gesprächspartnern zur Verfügung. Bitte akkreditieren Sie sich mit dem angehängten Formular.

Terminhinweis:
Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 42. Kongresses der DGRh
Termin: Mittwoch, 10. September 2014, 10 bis 11 Uhr
Ort: Raum 1, Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstrasse 55, Berlin

Themen und Referenten:

Mitten im Leben – Wie Menschen mit Rheuma Job und Alltag meistern
Professor Dr. med. Matthias Schneider, Düsseldorf
Sport trotz, nein, weil Rheuma:
Menschen mit Rheuma und Endoprothesen können und sollen sich bewegen
Dr. med. Christine Seyfert, Chemnitz

Zu spät beim Facharzt: Kinder mit Rheuma tragen schon früh ein Risiko für gefährliche Augenentzündungen
Dr. med. Kirsten Minden, Berlin
Heraus aus der Opferrolle:
Erste Erfahrungen mit Selbstmanagementkursen in der Deutschen Rheuma-Liga
Professor Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Berlin
Gicht – ein altes Leiden neu erkannt
Dr. med. Rieke H.E. Alten, Berlin
Moderation: Dagmar Arnold, Kongress-Pressestelle der DGRh, Stuttgart

Kontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Kongress-Pressestelle
Kathrin Gießelmann/Stefanie Schweigert
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-981/-649
Fax: 0711 8931-167
giesselmann@medizinkommunikation.org
schweigert@medizinkommunikation.org
http://dgrh-kongress.de/presse-konferenzen.html

Weitere Informationen:

http://dgrh-kongress.de/presse-konferenzen.html

Kathrin Gießelmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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