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Potentiale der Biotechnologie

09.02.2011
Veranstaltungen an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

Wirtschaftsbürgermeister Albrecht und Experten von Roland Berger, dem Fraunhofer Institut und Biotech-Unternehmen diskutieren mit HHL-Studenten / Unternehmensbesuche im April geplant / „Beste Chancen und Perspektiven für späteren berufliche Jobeinstieg oder erfolgreiche Unternehmensgründung“

Die studentische Initiative Accelerate@HHL der Handelshochschule Leipzig (HHL) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gründergeist der Studenten der HHL sowie anderer Universitäten zu wecken und sie mit den nötigen Fertigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die sie für die erfolgreiche Unternehmensgründung benötigen.

Am kommenden Montag, 14. Februar 2011, findet der Auftakt zu einer zweiteiligen Veranstaltungs-Reihe „Potentiale der Biotechnologie“ an der Handelshochschule Leipzig (HHL) statt, die sich mit der wirtschaftlichen sowie der wissenschaftlichen Perspektive des Clusters Biotechnologie befasst.

Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht stellt den HHL-Studenten Wirtschaftsförderungsinstrumente der Stadt Leipzig für den Biotechnologiebereich vor. Ergänzt wird die Vortragsreihe durch den für die Pharmabranche verantwortlichen Partner bei Roland Berger Strategy Consultants, Stephan Danner. Die HHL-Studenten diskutieren darüber hinaus das Thema mit Christian Schmitz, HHL-Absolvent und Biotechnologie-Experte und Jens Augustin, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), sowie mit James Downs, HHL-Absolvent und Teamleiter beim Translationszentrums für Regenerative Medizin (TRM).

Gerhardt Kalterherberg, Franz von Rotenhan und Juan Calvo, Studenten an der HHL und Mitorganisatoren der Veranstaltung, sagen: „Mit der Veranstaltungs-Reihe möchten wir den HHL-Studenten die Möglichkeit bieten, sich tiefergehend mit den positiven Potentialen der Biotechnologie in Mitteldeutschland auseinanderzusetzen. Steht bei der Auftaktveranstaltung im Februar die Diskussion mit den Experten im Vordergrund, so geht es dann im April bei den Unternehmensbesuchen um den Blick hinter die Kulissen von Biotechnologie-Unternehmen. Das prosperierende Biotechnologie-Cluster Mitteldeutschlands bietet uns Studenten beste Chancen und Perspektiven für einen späteren berufliche Jobeinstieg oder gar für eine eigene erfolgreiche Unternehmensgründung.“

Biotechnologie in Mitteldeutschland

Mittlerweile gilt die Region Mitteldeutschland mit Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen als eine der dichtesten Forschungslandschaften mit über 50 universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Bezug auf die Biotechnologie. Hierunter zählen 4 Fraunhofer-Institute, 9 Max-Planck-Institute sowie fünf Universitäten mit mehr als 110.000 Studenten. Dieses Umfeld wird durch eine hohe Lebensqualität und eine Kulturlandschaft bereichert, die europaweit ihresgleichen sucht.

Immer wieder gibt es erfreuliche Bewegungen im Umfeld der auf den Bereich Biotechnologie fokussierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen: die Anzahl der in den Unternehmen bearbeiteten Wirkstoffkandidaten wächst weiter, neue diagnostische Produkte werden entwickelt, die Zahl der Arbeitsplätze in Unternehmen und Forschungseinrichtungen steigt stetig an. Ebenso wird der Ausbau der Infrastruktur für Forschung und Entwicklung – wie etwa am Weinberg-Campus in Halle oder an der BIO CITY Leipzig - weiter fortgesetzt.

Accelerate@HHL

Accelerate@HHL ist eine studentische Initiative der HHL. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gründergeist der Studenten der HHL sowie anderer Universitäten zu wecken und sie mit den nötigen Fertigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die sie für die erfolgreiche Unternehmensgründung benötigen.

Über die Gründerschmiede Handelshochschule Leipzig (HHL)

Mit über 100 Gründungen, die in den letzten 13 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben Gollmann Kommissioniersysteme auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb 2008 SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig.

Die HHL, 1898 als Handelshochschule Leipzig entstanden und 1992 neu gegründet, ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Die HHL ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Neben der Internationalität spielt an der HHL die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Darüber hinaus ist es das erklärte Ziel der HHL, durch einen „Integrated Management“-Ansatz leistungsfähige, verantwortungsbewusste und unternehmerisch denkende Führungspersönlichkeiten auszubilden. Die HHL bietet den 18-monatigen Master-Studiengang in Management (M.Sc.) an. Ab Januar 2011 startet zudem das zweijährige Teilzeit-M.Sc.-Programm. Darüber hinaus kann an der HHL der 18-monatige (bzw. 24-monatige berufsbegleitende) Master-Studiengang in General Management (MBA) belegt werden. Ein dreijähriges Promotionsprogramm, das auch berufsbegleitend absolviert werden kann, rundet das Studienangebot der HHL ab. Mit der HHL-Tochtergesellschaft HHL Executive GmbH werden firmenspezifische und offene Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte angeboten. Im April 2004 erhielt die Hochschule die Akkreditierung durch AACSB International und hat diese als erste deutsche private Hochschule im April 2009 durch eine Reakkreditierung bestätigen können.

Volker Stößel | idw
Weitere Informationen:
http://www.hhl.de
http://strategy.hhl.de/entrepreneurship

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