Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Plastische und Rekonstruktive Chirurgen treffen sich im Hamburger Hafen

23.08.2011
Aktuelle Forschung, Netzwerke, Nachwuchsförderung – unter anderem diese Ziele stehen über dem internationalen Expertentreffen plastischer Chirurgen.

Zum dritten Mal organisiert Prof. Dr. Lars Steinsträßer vom RUB-Klinikum Bergmannsheil das Treffen auf dem Containerschiff „MS Cap San Diego“ im Hamburger Hafen. Er ist zugleich Präsident der europäischen Fachvereinigung „European Plastic Surgery Research Council“, die er 2009 begründet hat.

In dieser Funktion wird er vom 25. bis zum 28. August 2011 gemeinsam mit Prof. Ardeshir Bayat (University of Manchester) zahlreiche internationale Spezialisten und Nachwuchsmediziner in Hamburg begrüßen.

Alle Informationen im Netz
Journalisten sind herzlich an Bord eingeladen. Aktuelle Informationen zur Tagung finden sich unter

http://www.epsrc.eu

Renommierte Mediziner treffen auf wissenshungrige Nachwuchskräfte

Das Spektrum des Kongresses umfasst die Grundlagenforschung angefangen von der Stammzelle bis zur Verbesserung der klinischen Versorgung. Thematisiert werden auch Innovationen in der Plastischen Chirurgie. Vortragen und diskutieren werden Spezialisten aus den USA, Kanada, Asien und Europa. „Renommierte Mediziner aus aller Welt treffen auf wissenshungrige Nachwuchskräfte aus Europa, um sich über die neuesten Fortschritte in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie und die angrenzende Fachgebiete auszutauschen“, bringt Steinsträßer die Grundidee des Expertentreffens auf den Punkt. „Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Verbesserung der Netzwerkbildung in Europa und international, um translationale Forschungsideen in die Tat umsetzen zu können.“

EPSRC 2009 in Bochum gegründet

Der Plastic Surgery Research Council (PSRC) wurde 1955 in den USA gegründet und repräsentiert die an Forschung interessierten plastischen Chirurgen der American Society of Plastic Surgery. Der European Plastic Surgery Research Council (EPSRC) wurde 2009 in Bochum gegründet. Der EPSRC wird von internationalen Fachgesellschaften unterstützt und hat binnen kürzester Zeit Weltruf erlangt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die klinische und Grundlagenforschung sowie die Netzwerkbildung in der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie in Europa zu fördern. Hauptthemen sind evidenzbasierte Studien und translationale Forschung in sämtlichen Fachdisziplinen der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie und benachbarter Fachgebiete. Hauptziel des EPSRC ist vor allem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Unsere Tagungen sind deshalb auch bewusst anders angelegt als andere. Wir möchten eine intensive Interaktion der Nachwuchsforscher mit den etablierten Dinosauriern und Giganten der plastisch-chirurgischen Forschung in einem lockeren ungezwungenen Umfeld“, erklärt EPSRC-Präsident Lars Steinsträßer. Anti-Dresscode inbegriffen, denn Anzug und Schlips sind unerwünscht.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Lars Steinsträßer, RUB-Klinikum Bergmannsheil, Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum, Tel.: 0234/302-3442

lars.steinstraesser@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie