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Ostsächsische Gesundheitsregion stellt erfolgreiche Projekte vor

03.03.2011
Unter dem Motto „Grenzen überwinden, Möglichkeiten realisieren“ diskutieren mehr als 200 Experten am 4. März in Dresden beim 2. Partnerdialog des Carus Consilium Sachsen (CCS) über die Zukunft der regionalen Krankenversorgung.

Das 2009 unter Federführung vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus initiierte Netzwerk vereint mehr als 600 Partner aus 200 Institutionen. Ihr Ziel ist es, angesichts des sich abzeichnenden demografischen Wandels Lösungen zu entwickeln, die die medizinische und pflegerische Versorgung dauerhaft sicherstellen und damit zur notwendigen Modernisierung des Gesundheitswesens beitragen.

Auf dem Partnerdialog werden hierzu in der Gesundheitsregion erfolgreich auf den Weg gebrachte Projekte vorgestellt – darunter ein Teletumorboard und das „Schlaganfallversorgung Ostsachsen Netzwerk“ (SOS-NET) zur telemedizinischen Versorgung von Schlaganfallpatienten. Im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion stehen die Hemmnisse und Herausforderungen einer vor allem über Netzwerke angestoßenen Modernisierung des Gesundheitswesens.

„Nicht nur innovative Konzepte sind gefordert, wichtiger sind innovative Lösungen. Und noch wichtiger ist es, Partner und Förderer zu gewinnen, die diese Vorhaben konkret umsetzen“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums und Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen. Der 2. Partnerdialog des CCS bildet den Rahmen für eine kritische Bestandsaufnahme und die Diskussion für die künftigen Aufgaben und Ziele. Neben den Initiatoren des Netzwerks konnten die Veranstalter namhafte Referenten gewinnen – unter anderem den Gesundheitswirtschaftsexperten Prof. Heinz Lohmann. Der an der Hochschule für Ange­wandte Wissenschaften Hamburg lehrende Wirtschafts- und Sozialwissen­schaftler war 30 Jahre als Manager großer Gesundheitsunternehmen tätig und gründete danach ein eigenes Beratungsunternehmen. Daneben kommen beim 2. Partnerdialog Vertreter der Sächsischen Staatsregierung, von Krankenkassen, der Bundesärztekammer zu Wort. – Der 2. Partnerdialog des Carus Consilium Sachsen findet statt am

Freitag, dem 4. März 2011, von 9.30 bis 19.45 Uhr,
im Deutschen Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.
Die Veranstaltung bietet folgende Themenblöcke an: „Gesundheitswirtschaft in Sachsen - eine Bestandsaufnahme“, Bericht der Partner-Initiativen des CCS, „Medizinrecht: Grenzen und Möglichkeiten“, „Medizinischer Fortschritt: Forschen und Versorgen“ und „Telemedizin: Live-Demonstration und Best Practice“.

Beispiele für die Aufbauarbeit der Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen sind ein 2010 etabliertes telemedizinisches Tumorboard – eine regelmäßige, live übertragene Ärztekonferenz. In deren Rahmen tauschen sich Mediziner des Kreiskrankenhauses Freiberg und des Universitäts KrebsCentrums regelmäßig zur fachübergreifenden, individuellen Behandlung krebskranker Patienten aus und legen den weiteren Behandlungsablauf verbindlich fest. Ein ebenso intensiver fachlicher Austausch zwischen den Experten des Dresdner Universitätsklinikums und den Ärzten ostsächsischer Krankenhäuser findet in dem SOS-NET statt. In diesem Rahmen können die regionalen Kliniken rund um die Uhr die Schlaganfallspezialisten des Uniklinikums konsultieren, um Diagnose und Therapie akut erkrankter Patienten abzustimmen.

Die Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen (CCS)
Das CCS vereint mehr als 600 Partner aus 200 vor allem regionalen Institutionen der Bereiche Forschung, Krankenversorgung, Gesundheitsvorsorge, Patientenvertretung sowie Wirtschaft und Politik. Gemeinsam haben sich die Initiatoren und Partner auf den Weg begeben, für den Freistaat Sachsen über die Zukunft nachzudenken und dazu tragfähige Konzepte zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Gesundheitssystems umzusetzen. Denn vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demografischen Wandels ist die Stabilisierung der medizinischen und pflegerischen Versorgung und gleichzeitige Modernisierung des Gesundheitswesens eine der bedeutendsten sozialpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre.
Hinweise für Journalisten
Für Journalisten ist die Teilnahme am 2. Partnerdialog des Carus Consilium kostenlos. Als Nachweis erbitten die Veranstalter die Vorlage des Presseausweises oder anderer Dokumente zum Nachweis einer publizistischen Tätigkeit.
Kontakt
Carus Consilium Sachsen GmbH
Geschäftsführerin: Prof. Dr. med. Andrea Morgner
Tel.: 0351 458-5040
E-Mail: andrea.morgner@carusconsilium.de

Holger Ostermeyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.carusconsilium.de

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