Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Geschäftsmodelle durch LTE

20.07.2010
• LTE – der neue Standard für den Datentransfer
• Vodafone plant Multimedia-Suite
• IMT-Advance - die Revolution im Internet, aber wann?
EUROFORUM Jahrestagung „LTE“, 23. und 24. September 2010
Holiday Inn Frankfurt Airport-North

LTE (Long Term Evolution), auch 4G genannt, wird als nächster mobiler Datenübertragungsstandard gehandelt. Die vierte Mobilfunkgeneration unterstützt bis zu 100 MBit/s im Downstream und bis zu 50 MBit/s im Upstream. TK-Experte Torsten J. Gerpott zufolge rechnen die Kabelnetzbetreiber in diesem Jahr mit rund 600.000 neuen Kunden. Und erst recht mit dem breitbandigen Mobilfunk auf Basis von LTE würden neue Impulse erwartet. Vodafone kündigte gerade an, bis 2013 LTE flächendeckend in Deutschland anzubieten. „Erst in den weißen Flecken, dann in den Ballungsräumen. Vieles spricht dafür, auch in den Städten die 800-Megahertz-Frequenz aus der digitalen Dividende einzusetzen“, so Vodafone-Chef Friedrich Joussen im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
(www.faz.de 5.7.2010). Und E-Plus CEO Thorsten Dirks merkte im Juni gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX an: „Die Stationen, die E-Plus derzeit im gesamten Bundesgebiet mit HSPA+ Technologie aufstellt, könnten mit Hilfe einfacher Software-Upgrades auf LTE umgerüstet werden.“

50 Milliarden Mobilfunkverträge bis 2020
Gegenwärtig sind in den GSM-Netzen weltweit rund 3,5 Milliarden und in den breitbandigeren WCDMA- und HSPA-Netzen (UMTS) etwa 400 Millionen Teilnehmer unterwegs. Für die LTE-Netze, in Skandinavien gestartet und in vielen Ländern weltweit derzeit im Aufbau, erwartet der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson eigenen Markterhebungen zufolge bis 2013 rund 3,6 Milliarden Nutzer. Bis zum Jahr 2020 werde die Zahl insgesamt verkaufter Mobilfunkverträge sogar auf rund 50 Milliarden ansteigen. Welche Geschäftsmodelle sich für die kommende mobile Netz-Generation entwickeln lassen, stellen Experten auf der EUROFORUM-Konferenz „LTE“ am 23. und 24. September in Frankfurt vor. Schwerpunkte der Tagung sind neben LTE als Innovationskraft für Business-Modelle heterogene LTE-Netze, Voice over LTE, HSP/HSPA+ IMT-Advanced, LTE/EPC-Anwendungen und Online-Gaming.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter:
www.euroforum.de/lte

Matthias Sauder, Head of Access Engineering, Design & Optimisation bei Vodafone, spricht über die Integration und Optimierung der 2G/3G-Standards und stellt die Netzwerk-Entwicklung in Richtung LTE vor. Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik der Deutsche Telekom erläutert, wie durch LTE der stark wachsende Datenverkehr abgedeckt werden kann bei gleichzeitiger Vereinfachung der Netze. Wie eSport auf dem Handy funktioniert, erläutert Michael Kuhl (Turtle Enterainment GmbH).

Wann kommt IMT-Advanced?
Die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit IMT-Advanced (International Mobile Telecommunications Advanced) einen angemessenen Verbreitungsgrad erreichen kann, erläutert Uwe Löwenstein von Telefónica O2 Germany. LTE ist aufgrund seiner impliziierten permanenten Weiterentwicklung nach derzeitigem Technik- und Standardisierungsstand noch eine Lösung der dritten Mobilfunkgeneration; aber bei der International Telecommunication Union (ITU) werden unter dem Begriff IMT-Advanced bereits die Anforderungen für Systeme der vierten Generation festgelegt. Es sollen damit am Ende noch größere Kanalbandbreiten unterstützt und deutlich höhere Datenraten als bei LTE realisiert werden.

Zu den wichtigsten Zielen von IMT Advanced zählen: Mobile Anwendungen sollen noch einfacher nutzbar werden, Mobilfunk- und Festnetzangebote sollen noch stärker zusammenwachsen und die Netzwerke werden es mit der Geschwindigkeit heutiger Firmennetzwerke aufnehmen können. Experten rechnen allerdings erst ab 2015/16 mit dieser Technologie. Fraglich ist auch, in welchem Zeitraum die Mobilfunkanbieter ihre Kapazitäten ausbauen und dem Endkunden die verbesserte Technik anbieten können. Denn auch die jeweiligen Hersteller von Endgeräten wie Smartphones müssen entsprechende Hard- und Software entwickeln. Der Beitrag von Löwenstein wird Antworten auf die Fragen geben, ob und wann die "nächste Revolution des mobilen Internets" kommt.

Pressekontakt:
Claudia Büttner
Leiterin Presse/Internet
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
Fax: +49 (0) 211/96 86- 4380
Mailto:presse@euroforum.com

Claudia Büttner | EUROFORUM
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/lte
http://www.euroforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen
27.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

nachricht Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs
27.04.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie