Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Chancen und Herausforderungen für den Wassersektor in der arabischen Region

19.11.2012
Die pro Kopf zur Verfügung stehenden erneuerbaren Wasserressourcen in den Ländern des Nahen Ostens und in Nordafrika (MENA-Region) zählen zu den niedrigsten in der Welt.
Mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Wasser; dies stellt die Länder vor extreme Herausforderungen. Die »Arab Water Week«, zu der der Verband der arabischen Wasser- und Abwasserunternehmen (ACWUA) in Kooperation mit dem Masterprogramm Integriertes Wasserressourcen-Management der Fachhochschule Köln und der University of Jordan einlädt, zählt zu den wichtigsten Wasserfachtagungen in der arabischen Welt.

Die pro Kopf zur Verfügung stehenden erneuerbaren Wasserressourcen in den Ländern des Nahen Ostens und in Nordafrika (MENA-Region) zählen zu den niedrigsten in der Welt. Eine bedrohliche Wasserknappheit besteht bereits in den palästinensischen Gebieten und im Jemen, eine erhebliche Wasserknappheit in Jordanien und Saudi Arabien. Mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Wasser; dies stellt die Länder vor extreme Herausforderungen. »Neue Chancen und Herausforderungen für den Wassersektor in der arabischen Region« lautet das Thema der Zweiten Arabischen Wasserwoche (»Arab Water Week«), zu der vom 27. bis 31. Januar 2013 mehr als 500 internationale Teilnehmer und Delegationen in der jordanischen Hauptstadt Amman erwartet werden.
Die »Arab Water Week«, zu der der Verband der arabischen Wasser- und Abwasserunternehmen (ACWUA) in Kooperation mit dem Masterprogramm Integriertes Wasserressourcen-Management der Fachhochschule Köln und der University of Jordan einlädt, zählt zu den wichtigsten Wasserfachtagungen in der arabischen Welt. Der Verband der arabischen Wasser- und Abwasserunternehmen (ACWUA) hat mehr als 200 individuelle Mitglieder. Zudem gehören ihm 95 Wasser- und Abwasserverbände aus 18 arabischen Staaten an: Algerien, Bahrain, Ägypten, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, Mauretanien, Marokko, Oman, Palästina, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate und Jemen

Die Arabische Wasserwoche richtet sich an Entscheidungsträger aus öffentlichen und privaten Wasser- und Abwasserunternehmen, Ministerien und Behörden, internationale Organisationen sowie an Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Sie bietet ein breit gefächertes Vortragsprogramm zu effizienter Wasserver- und entsorgung, zu technologischen Innovationen und wissenschaftlicher Politikberatung. Begleitend zu dem internationalen Treffen findet die arabische Wasserfachtagung statt, die sich speziell an Zulieferer- und Dienstleistungsbetriebe im Wassersektor wendet. Schirmherr der Wasserwoche ist die Arabische Liga in Partnerschaft mit dem arabischen Wasserrat und dem jordanischen Ministerium für Wasser und Bewässerung (MWI). Die erste »Arab Water Week« fand im Dezember 2010 in Amman statt.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 21 000 Studierende werden von rund 430 Professorinnen und Professorinnen unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten umfasst mehr als 75 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Das Institut für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) zählt mit seinen zahlreichen Forschungsprojekten u.a. in Brasilien, Chile, Ägypten und Vietnam zu den drittmittelstärksten Instituten der Fachhochschule Köln. Das ITT bietet vier Masterstudiengänge an: den internationalen Masterstudiengang »Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen«, den deutsch-arabischen Masterkurs »Integrated Water Resources Management for Arab and German Young Professionals« (IWRM/Integriertes Wasserressourcenmanagement), den deutsch-mexikanischen Masterkurs »Environment and Resources Management« (ENREM/Umwelt und Ressourcenmanagement) und den nach Vietnam exportierten Masterstudiengang »Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen« (TERMA).

Ein Spezifikum des von der Fachhochschule Köln (Institut für Tropentechnologie, ITT) und der University of Jordan (Water, Energy and Environment Center, WEEC)) gemeinsam angebotenen Masterstudiengangs ist die ausgeprägte Bikulturalität: Jede Lehreinheit wird gemeinsam von einem arabischen und einem deutschen Dozenten konzipiert und durchgeführt und auch die Studierenden arbeiten durchgehend in Tandems zur gegenseitigen Sprach- und Kulturvermittlung.

Kontakt für die Medien
Fachhochschule Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221 / 82 75 - 31 19
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de

www.fh-koeln.de
www.facebook.com/fhkoeln
www.twitter.com/fhkoeln

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.arabwaterweek.org/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens
19.01.2017 | Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

nachricht Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule
18.01.2017 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie