Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Netzwerk gegen Grippe

21.09.2011
Wissenschaftler tauschen am HZI neueste Erkenntnisse über Influenza aus.

Rund 50 Grippeexperten treffen sich am 26. und 27. September 2011 im Forum des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), um über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse in der Grippeforschung zu sprechen. Organisiert wird das Treffen durch "FluResearchNet", einem nationalen Forschungsverbund, bestehend aus zwölf Forschungseinrichtungen.

Rund zwei Drittel aller bekannten Erreger, die beim Menschen Krankheiten auslösen, können vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Bekannte Beispiele solcher Zoonosen sind die Vogel- und Schweinegrippe. "Die schnelle Veränderlichkeit der Influenzaviren ist für Medizin und Forschung gleichermaßen eine große Herausforderung", sagt Professor Klaus Schughart, Leiter der Abteilung "Infektionsgenetik" am HZI und Influenzaforscher im FluResearchNet.

In dem Symposium beschäftigen sich die Wissenschaftler mit Fragen rund um die molekularen Mechanismen, die die Viren nutzen, um uns zu infizieren: Wie passt sich das Virus an den Menschen an? Wie reagiert das Immunsystem? Warum bekommen manche Menschen jedes Jahr eine Grippe, andere nie? Welche neuen Therapien und Strategien zur Behandlung gibt es?

Das FluResearchNet ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Forschungsverbund, der 2007 gegründet wurde. Ziel des Verbunds ist es, die molekularen Mechanismen zu verstehen, die das Grippevirus Influenza A zu einem Krankheitserreger machen. Im FluResearchNet arbeiten dazu Human- und Veterinärmediziner sowie Infektionsbiologen eng miteinander zusammen. An zwölf Standorten werden 17 Teilprojekte der Influenzaforschung bearbeitet. Einer der zentralen Schwerpunkte sind hierbei antivirale Strategien.

Gleichzeitig setzt das Netzwerk darauf, durch die Verbindung von Grundlagen- und klinischer Forschung Erkenntnisse aus dem Labor schneller für den Patienten verfügbar zu machen. Das FluResearchNet arbeitet eng mit der Nationalen Forschungplattform für Zoonosen zusammen. Koordinator des FluResearchNets ist Professor Stephan Ludwig vom Institut für Molekulare Virologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.fluresearchnet.de. Ein Programm mit den Sprechern finden Sie unter dem Kurzlink http://bit.ly/r9U4Hp.

Hinweis für die Medien:
Falls Sie mit einem der Grippeexperten ein Interview führen möchten, wenden Sie sich unter presse@helmholtz-hzi.de oder telefonisch unter 0531 6181-1401 an die Pressestelle des HZI.

Dr. Bastian Dornbach | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.fluresearchnet.de
http://bit.ly/r9U4Hp

Weitere Berichte zu: FluResearchNet Grippe Grippeexperten HZI Influenza Virus Zoonose

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Entzündung weckt Schläfer

29.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet

29.03.2017 | Wirtschaft Finanzen

Energieträger: Biogene Reststoffe effizienter nutzen

29.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz