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Nachhaltig von Anfang bis Ende: Strategien und Potenziale in der Textilindustrie

09.07.2014

Kooperationsforum mit Fachausstellung
Textil und Nachhaltigkeit
17. Juli 2014, Nürnberg

- Kongress in Nürnberg mit 150 Teilnehmern
- Best-Practice-Beispiele führender Unternehmen
- Top-Referenten u. a. von VAUDE, Kelheim Fibres und Rudolf Chemie

Nachhaltigkeit stellt heute branchenübergreifend einen wichtigen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit dar. Für Unternehmen bedeutet das, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichermaßen in die Unternehmensstrategie zu integrieren und umzusetzen. 

Stark wird dieses Thema derzeit vor allem in der Textil- und Bekleidungsindustrie diskutiert: In Anbetracht der international stark verzweigten Lieferketten gewinnt ein nachhaltigkeitsorientiertes Supply Chain Management gerade für international agierende Firmen stetig an Bedeutung. Hinzu kommen ein wachsendes Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Konsumenten, immer strengere Umweltauflagen und Richtlinien, die die Anforderungen an die Unternehmen verschärfen.

Firmen entlang der textilen Wertschöpfungskette müssen sich zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen, das damit auch eine Triebfeder für Innovationen sein kann. Von Anfang bis Ende, über die gesamte textile Kette hinweg, ist ein nachhaltiges Denken und Handeln gefordert:

Beginnend bei Design und Konzeption neuer Produkte für ein leichtes Recycling, über den Einsatz nachwachsender Rohstoffe sowie einer energieeffizienten Produktion bis hin zu einer nachhaltigen Vermarktung und letztendlich der stofflichen Wiederverwertung.

Firmen aus verschiedenen Wertschöpfungsstufen der textilen Kette präsentieren auf dem Kooperationsforum „Textil und Nachhaltigkeit“ am 17. Juli 2014 in Nürnberg Best-Practice-Beispiele für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien und neuen technologischen Ansätzen: u. a. Vaude, Kelheim Fibres, Rudolf Chemie, TVU Textilveredlungsunion, Schoeller und Mattes & Amann.

Das Forum wird von der Bayern Innovativ GmbH in Kooperation mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. und dem Dialog Textil-Bekleidung durchgeführt. Umfassende Unterstützung erfährt es durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Es werden rund 150 Teilnehmer aus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie von weiteren Anwenderbranchen erwartet. Folgende Unternehmen und Institutionen haben u. a. bereits Teilnehmer gemeldet: adidas, Audi, AUNDE, BASF, BMW, CHT/Bezema Gruppe, Fraunhofer IIS, Freudenberg, Greiff-Mode, Jack Wolfskin, J.G. Knopf`s Sohn, Johns Manville Europe, Johnson Controls, Kufner Textil, medi, RWTH Aachen, s. Oliver, Schöffel, Spiriant, SR Webatex, Südwolle, Swarovski, Trevira, Triumph International, Universität Bayreuth, UVEX Arbeitsschutz, VOSSEN, Wacker Chemie, Wilhelm Kneitz, Wolford, Zschimmer & Schwarz

Im Rahmen des Kooperationsforums findet am 17. Juli 2014 von 16.00 – 17.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema
„Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit – Chancen und Herausforderungen“ statt.

Es werden diskutieren:

Prof. Dr. Meike Tilebein, Leiterin Zentrum für Management Research, DITF Denkendorf
Dr. Haio Harms, Kelheim Fibres GmbH, Kelheim
Hans Hausner, Geschäftsführer, Textilveredlungsunion GmbH & Co. KG, Leutershausen
Christoph Larsen-Mattes, Geschäftsführer, Mattes & Ammann GmbH & Co. KG, Meßstetten-Tieringen
Kurt Haselwander, Geschäftsführer, Schoeller GmbH & Co KG, Hard, Österreich

Die Moderation erfolgt durch die Beraterin und Textil-Fachjournalistin Sabine Anton-Katzenbach.


Das vollständige Programm, die Anmeldeunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter: www.bayern-innovativ.de/nachhaltigkeit2014

Die Bayern Innovativ GmbH

Innovationen entstehen vor allem dort, wo Kompetenzen aus verschiedenen Disziplinen zusammentreffen. Die 1995 auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung gegründete Bayern Innovativ GmbH bildet daher zielgerichtet immer neue Schnittmengen zwischen potenziellen Kooperationspartnern aus unterschiedlichsten Branchen und Technologien, um insbesondere die Innovationsdynamik kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zu erhöhen. Bayern Innovativ verknüpft Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft auf allen Stufen der Wertschöpfungskette und unterstützt sie mit maßgeschneiderten Dienstleistungen dabei, vorhandene Lücken in Technologien, Supply Chains und Absatzkanälen zu schließen.
Die Netzwerke der Bayern Innovativ GmbH umfassen aktuell rund 80.000 Akteure aus 40.000 Unternehmen und Forschungsinstituten und 80 partnerschaftlich verbundene Netzwerk-Organisationen. Im Fokus der Aktivitäten stehen die fünf zukunftsorientierten Kompetenzfelder Digitalisierung, Energie, Gesundheit, Material und Mobilität.
www.bayern-innovativ.de, www.textile-innovation.de

Weitere Informationen:

http://www.bayern-innovativ.de/nachhaltigkeit2014

Christina Harwarth-Nassauer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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