Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Medien und der Wandel der Gesellschaft

24.09.2008
Internationale Tagung der Kommunikationswissenschaftler vom 28.9. bis 2.10. an der Universität Erfurt

Vom 28. September bis zum 2. Oktober 2008 treffen sich an der Universität Erfurt Kommunikationswissenschaftler aus Europa und den USA, um über Wandlungsprozesse der Gesellschaft und die Rolle der Medien zu debattieren.

Die Tagung "(Mobile) Media and the Change of Everyday Life 2008" befasst sich im ersten Teil am 29. und 30. September 2008 in Vorträgen mit aktuellen Theorien und Befunden zur Nutzung und Aneignung von Kommunikationsmedien.

Als Referenten konnten unter anderem Rich Ling aus Norwegen, Alexandra Weilenmann aus Schweden, Leopoldina Fortunati aus Italien, Richard Harper aus England, Amparo Lasén aus Spanien, James E. Katz aus den USA sowie Friedrich Krotz von der Universität Erfurt gewonnen werden. An den ersten Teil der Konferenz schließt sich am 1. und 2. Oktober ein Doktoranden Workshop an. Nachwuchswissenschaftler haben hier die Möglichkeit, über die theoretischen und methodischen Konzeptionen ihrer Promotionsprojekte zu referieren und auf internationaler Ebene mit anderen Promovierenden und renommierten Wissenschaftlern zu diskutieren.

"Ziel der Tagung ist es, eine Bestandsaufnahme der Forschung vorzunehmen, mit der alltägliches Medienhandeln fassbar und beschreibbar wird", so Organisator Professor Dr. Joachim R. Höflich. Neben der theoretischen Fundierung steht der Aspekt der adäquaten Methodenwahl zur Diskussion. Zudem werden im Rahmen der Vorträge und Debatten innovative, für die Erforschung kommunikativen Handelns besonders geeignete empirische Konzeptionen erörtert. Dabei stellt die Tagung insbesondere die Themenfelder Handeln in verschiedenen Mediensituationen, Mobile Medien und soziale Beziehungen sowie Die Relevanz mobiler Lebensstile im alltäglichen Handeln ins Zentrum.

Die Tagung ist Teil des von Höflich geleiteten Projektes "Mobile Kommunikation, Mediatisierung des Alltags und der Wandel medialer Praktiken", das seit 2006 an der Universität Erfurt läuft und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

gefördert wird. Zu dem Projektteam gehören weiterhin Christine Dietmar, Georg F. Kircher und Isabel Schlote. In dem dreijährigen Projekt wurden seit 2006 empirische Studien zu mobiler Kommunikation konzipiert und durchgeführt, darunter Beobachtungen im öffentlichen Raum, Gruppendiskussionen sowie Befragungen. Das Erfurter Forschungsteam freut sich über die Gelegenheit, seine aktuellen Befunde direkt mit nationalen und internationalen Kollegen diskutieren zu können und möchte diese am Rande der Tagung auch interessierten Medienvertretern vorstellen. Die Veranstalter laden Sie dazu am 29. September um 15.30 Uhr in das Internationale Begegnungszentrum der Universität in der Michaelisstraße 37/38 ein. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, den Vortrag des renommierten amerikanischen Kommunikationswissenschaftlers Prof. Dr. James E. Katz zu verfolgen.

Interessierte Gäste können sich auf der Homepage informieren und für eine Teilnahme anmelden. Die Tagungsgebühr beträgt 30 Euro (15 Euro für Studenten). Weitere Informationen/ Kontakt: Isabel Schlote isabel.schlote(at)uni-erfurt.de Tel.: 0361-737-4163

Jens Panse | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erfurt.de/mobile

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften