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MKWI 2016: Größte deutschsprachige Konferenz für Wirtschaftsinformatik an der TU Ilmenau

01.03.2016

Die Technische Universität Ilmenau richtet die größte Konferenz für Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigen Raum aus: Vom 9. bis zum 11. März erwartet die Teilnehmer der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) ein umfassendes Programm rund um Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft. Grundsatzreferate und Fachvorträge renommierter Wissenschaftler, Diskussionen und Workshops decken nahezu alle Bereiche der Wirtschaftsinformatik ab.

Vom 9. bis 11. März erwartet die TU Ilmenau über 600 Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum zur Multikonferenz Wirtschaftsinformatik. Damit ist die MKWI 2016 die größte deutschsprachige Konferenz auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik.

Seit dem Jahr 2000 treffen sich Wissenschaftler, Praktiker und Studierende im zweijährigen Turnus, um sich an drei Veranstaltungstagen über aktuelle Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie ihrer Anwendungen auszutauschen. Die MKWI 2016 in Ilmenau besteht aus insgesamt 30 Teilkonferenzen und elf Workshops und Diskussionen zur Wirtschaftsinformatik, unter anderem:

Konferenz „Mobilität und Digitalisierung“:

Immer mehr Bereiche des täglichen Lebens werden digital erfasst: Menschen, Maschinen aber auch Produkte und Dienstleistungen werden miteinander vernetzt und Arbeits-, Geschäfts-, Lern- und Freizeitprozesse umfassend automatisiert. Die Nutzung mobiler Geräte für den Zugang zu Informationen, Unterhaltung und sozialen Netzen zu jeder Zeit und an jedem Ort ist selbstverständlich geworden. Die so zur Verfügung stehenden Datenströme dienen dem besseren Verständnis von Nutzungssituationen und Nutzerbedürfnissen. Die Zukunftsvision ist eine optimale digitale Unterstützung des Alltags in allen Bereichen. Auf der Konferenz werden Herausforderungen und Lösungsansätze zur Realisierung digitaler Systeme und Anwendungen diskutiert.

Telekommunikations- und Internetwirtschaft:

Die Telekommunikations- und Internetbranche ist im letzten Jahrzehnt zu einer Schlüsselindustrie für das Wirtschaftswachstum geworden und aus unserem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die gestiegene Bedeutung der Industrie, die gepaart ist mit einem rasanten technologischen Fortschritt, macht die Telekommunikations- und Internetwirtschaft heute zu einem wichtigen Forschungsgebiet der Wirtschaftsinformatik. Diese untersucht beispielsweise die tiefgreifenden Veränderungen in der Wertschöpfungskette für digitale Dienste, in der Diensteanbieter wie Google oder Facebook immer mehr an Bedeutung gewinnen und zunehmend in direkter Konkurrenz zu den klassischen Telekommunikationsanbietern stehen.

Energieinformatik, Erneuerbare Energien und Neue Mobilität:

Die Energiewende, die darauf abzielt, das Energiesystem bis zum Jahr 2050 auf nachhaltige Energieträger umzustellen, führt zu einschneidenden Veränderungen im bisherigen elektrischen Energieversorgungssystem. War die Erzeugung bisher im Wesentlichen am Bedarf ausgerichtet, so wird in Zukunft vermehrt versucht, den Bedarf an das teils schwankende Angebot der erneuerbaren Energien anzupassen. Da die Verbrauchsanlagen hierfür flexibler gestaltet werden müssen, wird mit bedeutenden Investitionen in neue Technik und in intelligente Leitsysteme gerechnet. Fachleute gehen davon aus, dass durch den Ausbau der historisch gewachsenen Netzinfrastruktur in ein neues intelligentes Netz, das die Flexibilität von Lasten und Erzeugern ausnutzt, ein bedeutender volkswirtschaftlicher Nutzen geschaffen werden kann.

Weitere Teilkonferenzen, die in die MKWI 2016 integriert sind, sind unter anderem:

• Unternehmenssoftware – quo vadis?
• Von der Digitalen Fabrik zu Industrie 4.0 – Methoden und Werkzeuge für die Planung und Steuerung von intelligenten Produktions- und Logistiksystemen
• e-Commerce und e-Business
• e-Government – Informations- und Kommunikationstechnologien im öffentlichen Sektor

Konferenzleiter der MKWI 2016 sind Professor Dirk Stelzer, Leiter des Fachgebiets Informations- und Wissensmanagement, Professor Volker Nissen, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik für Dienstleistungen, und Professor Steffen Straßburger, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik für Industriebetriebslehre.

Kontakt:
Dr. Daniel Fischer
Institut für Wirtschaftsinformatik
Telefon: 03677 / 69-4041
E-Mail: mkwi2016@tu-ilmenau.de

www.tu-ilmenau.de

Bettina Wegner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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