Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Lebensqualität durch Zahnimplantate – 25. Kongress der DGI

14.11.2011
Zahnimplantate verbessern die Lebensqualität. Das belegt eine aktuelle Publikation von Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.

60 Jahre nach den Anfängen der modernen Implantologie läuft der Innovationsmotor auf Hochtouren, neue Methoden und Materialien drängen in die Kliniken und Praxen. Dies nimmt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie zum Anlass, bei ihrem 25. Kongress, der vom 24.-26. November in Dresden stattfindet, das Erreichte sowie die neuesten Trends auf den Prüfstand zu stellen.

Geht es um Zahnersatz, sind Zahnimplantate inzwischen 1. Wahl. In Deutschland werden derzeit jährlich schätzungsweise eine Million dieser künstlichen Zahnwurzeln als Träger für Kronen, Brücken oder Prothesen implantiert.

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass implantatgetragener Zahnersatz im Vergleich zu konventionellen Prothesen die Lebensqualität nachweisbar steigert: Patienten haben weniger Probleme, etwa beim Sprechen und Kauen. „Studien zeigen, dass durch eine Implantatversorgung im zahnlosen Unterkiefer die Kaufähigkeit signifikant ansteigt“, schreiben Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie jetzt im Bundesgesundheitsblatt.

Da Zahnlosigkeit im Laufe der Zeit dazu führt, dass der Kieferknochen schrumpft, ist es jedoch wichtig, dass die Versorgung mit Implantaten möglichst frühzeitig erfolgt: „Je später die Implantatbehandlung einsetzt und je mehr der Kieferknochen schrumpft, desto stärker sind die Patienten beim Kauen beeinträchtigt“, betonen die Professoren Frank Schwarz, von der Universität Düsseldorf und Hendrik Terheyden, vom Roten Kreuz-Krankenhaus Kassel.

Die Implantologie gehört darum zu den Bereichen der Zahnmedizin, die sich besonders rasant entwickeln. 60 Jahre nach den grundlegenden Forschungsarbeiten läuft der Innovationsmotor auf Hochtouren, neue Methoden und Materialien drängen in die Kliniken und Praxen.

Dies nimmt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie zum Anlass, bei ihrem 25. Kongress, der vom 24.-26. November in Dresden stattfindet, das Erreichte auf den Prüfstand zu stellen. Renommierte Experten beleuchten etablierte Verfahren ebenso kritisch wie die neuesten Trends.

Die Highlights der Tagung stehen auch im Mittelpunkt eines Pressesgespräches.

PRESSEGESPRÄCH: UPDATE IMPLANTOLOGIE 2011
Freitag, 25. November 2011 · 12.15 bis 13.30 Uhr
Seminarraum S2 · Congress Center Dresden · Ostra-Ufer 2 · 01067 Dresden
Ein PDF des endgültigen Kongressprogramms kann bei der Pressestelle angefordert werden.

Medienvertreter können sich bereits vorab bei der Pressestelle akkreditieren.

Vor Ort befindet sich die Pressestelle im Konferenzraum 8, Konferenzebene.

PROGRAMM DER PRESSEKONFERENZ

Implantologie 2011: Was ist neu, was ist wichtig?
Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI
Klinik für MKG-Chirurgie · Rotes Kreuz Krankenhaus gGmbH Kassel
Implantologie 1951 – 2011: Auf den Schultern von Giganten
Prof. Dr. German Gómez- Román
Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI
Zentrum für ZMK-Heilkunde · Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ·
Universität Tübingen
und
Prof. Dr. Dr. Peter Tetsch
Praxis Dres. Tetsch & Kollegen, Münster
DGI startet Verträglichkeitsstudie
Dr. Gerhard Iglhaut · Memmingen
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI
AB 13:00 UHR · IM FOKUS: EINZELPRÄSENTATIONEN VOM KONGRESS
Nutzen und Risiken von Implantaten im Alter
Prof. Dr. Frauke Müller
Abteilung für Gerodontologie und Prothetik · Universität Genf
Durchmesserreduzierte Implantate – Chancen und Grenzen
Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Klinik f. MKG-Chirurgie · Universität Mainz
Implantate in der Rehabilitation von Tumoren der Mundhöhle
Priv.-Doz. Dr. Eva Engel
Zentrum für ZMK-Heilkunde · Poliklinik für Kieferorthopädie · Universität Tübingen
PRESSEKONTAKT
Pressestelle der DGI
Dipl. Biol. Barbara Ritzert · ProScience Communications GmbH
Andechser Weg 17 · 82343 Pöcking
Fon: 08157 9397-0 · ritzert@proscience-com.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgi-ev.de/
http://www.dgi-congress.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Posterblitz und neue Planeten
25.09.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus
25.09.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

Junge Physiologen Tagen in Jena

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Regenbogenfarben enthüllen Werdegang von Zellen

25.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vom Gehirn zur Robotik: Algorithmen verarbeiten Sensordaten wie das Gehirn

25.09.2017 | Informationstechnologie