Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Medizinische Genomforscher tagen in München - Genetische Basis von Krankheiten genauer unter die Lupe nehmen

11.12.2008
Die führenden Köpfe der medizinischen Genomforschung in Deutschland treffen sich Ende der Woche im Helmholtz Zentrum München.

Das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt bietet dann für zwei Tage den Rahmen für die Startveranstaltung der Forschungsnetzwerke NGFN-Plus und NGFN-Transfer, die sich innerhalb des Förderprogramms der medizinischen Genomforschung formieren.

Zu dem Treffen am Freitag, 12. Dezember, und Samstag, 13. Dezember, werden mehr als 450 Teilnehmer erwartet, die in 26 Kurzvorträgen Ziele und erste Ergebnisse ihrer Forschungsvorhaben vorstellen.

Darüber hinaus geben international bekannte Experten als Keynote Speaker einen Überblick über die Themen der sechs Kongresssektionen. So wird über Stand und Entwicklungspotentiale der Erforschung der Genomik von Volkskrankheiten, der Gen-Umwelt-Interaktionen oder der Regulation von Gennetzwerken gesprochen werden. Weitere Hauptthemen sind verschiedene Krankheitsmodelle, Fragen der Systembiologie sowie der rasche Ergebnistransfer von der Genomforschung in die medizinische Anwendung.

Die Forschungsnetzwerke NGFN-Plus und NGFN-Transfer erweitern seit dem Sommer 2008 das seit 2001 bestehende Nationale Genomforschungsnetz (NGFN). Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2008 bis 2011 im Rahmen des Programms der Medizinischen Genomforschung mit 125 Millionen Euro gefördert. Im Netzwerk NGFN-Plus soll die krankheitsbezogene Genomforschung noch stärker als bisher in den Fokus rücken. NGFN-Transfer hat das Ziel, Wissenschaft und Wirtschaft stärker miteinander zu vernetzen und auf diese Weise die Ergebnisse aus der akademischen Forschung schneller in die industrielle Anwendung zu bringen, damit neue Diagnostika und Medikamente möglichst bald im Klinikalltag zur Verfügung stehen

Das erste Jahrestreffen NGFN-Plus und NGFN-Transfer wird am Freitag, 12. Dezember, um 8.30 Uhr im Auditorium des Helmholtz Zentrums München durch Vertreter des gastgebenden Zentrums, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des NGFN-Projektkomitees eröffnet.

Das detaillierte Programm finden Sie http://www.ngfn-meeting.de/

Weitere Informationen über
Heinz-Jörg Haury, Abteilung Kommunikation
Helmholtz Zentrum München
Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg
Telefon: +49 (0)89 3187 2460
Fax: +49 (0)89 3187 3324
E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de
oder bei
Dr. Silke Argo, NGFN Geschäftsstelle,
c/o Dt. Krebsforschungszentrum, DKFZ
Im Neuenheimer Feld 580
D-69120 Heidelberg
Telefon: +49 (0)6221 42 47 43
Fax: +49 (0)6221 42 34 54
E-Mail: s.argo@dkfz.de

Michael van den Heuvel | idw
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz-muenchen.de
http://www.ngfn-meeting.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise

Immunabwehr: Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Auto lernt vorauszudenken

28.06.2017 | Maschinenbau