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Lemgoer Forschungsinstitute veranstalten IEEE-Konferenz 2016 in Berlin

01.08.2016

Mehr als 300 Wissenschaftler werden Anfang September zu der wichtigsten IEEE-Veranstaltung im Bereich der industriellen Automatisierung in Berlin erwartet. Als weltweit größter Berufsverband der Ingenieure und Informatiker bietet die IEEE mit der ETFA an unterschiedlichen Orten eine Plattform für die internationale Fachwelt aus Forschung und Industrie, um sich über neueste Forschungsansätze und Erkenntnisse rund um die Automatisierungstechnik auszutauschen. Ausrichter der ETFA 2016 sind die beiden ostwestfälisch-lippischen Forschungsinstitute Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA) und Institut für industrielle Informationstechnik (inIT).

Nicht ohne Grund findet die diesjährige IEEE International Conference on Emerging Technologies and Factory Automation, kurz "ETFA 2016", vom 6. bis zum 9. September in der deutschen Hauptstadt statt: Das Feld der industriellen Automation ist Innovationsmotor des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.

Auch die Lemgoer Wissenschaftler sind Experten auf diesem Gebiet: Seit 2009 forschen sie gemeinsam an Spitzentechnologien für die Fabrik der Zukunft und entwickeln IKT-basierte Lösungen für intelligente Produkte und Produktionstechnik.

Als forschungsstarke Institute im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik war es nur logisch, dass sie in diesem Jahr selbst die weltweit wichtigste Konferenz in diesem Bereich ausrichten. Damit bauen die Lemgoer Institute ihre Sichtbarkeit auf dem Gebiet der intelligenten technischen Systeme international weiter aus.

Industrie 4.0 – ein internationales Forschungsthema

Die Konferenz ist eine ideale Plattform für Industrie und Forschung, um aktuelle Entwicklungen und innovative Technologien im Bereich der Fertigungsautomatisierung vorzustellen. Branchenführer der Industrie und Wissenschaftler treffen sich auf der Fachkonferenz und bringen die neuesten Trends und Forschungsergebnisse ein.

„Über 200 Beiträge rund um das Themenfeld Automatisierung wurden nach einem Reviewverfahren ausgewählt – die Konferenzteilnehmer erwartet also ein spannender und vielfältiger wissenschaftlicher Austausch“, so Professor Dr. Jürgen Jasperneite, einer der beiden Tagungsleiter.

In den Übersichtsvorträgen rund um die Themenfelder Industrie 4.0, Automatisierungstechnik, Big Data und Vernetzung geben renommierte Experten aus dem In- und Ausland einen Einblick in neueste Forschungserkenntnisse, darunter Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft), Prof. Dr. Rolf Ernst (Technische Universität Braunschweig), Prof. Dr. John S. Baras (University of Maryland, USA), Prof. Dr. Wolfgang E. Nagel (Technische Universität Dresden) und Prof. Dr. Alf Isaksson (ABB Corporate Research, Schweden). Beim ETFA „Industry Day“, der diesmal in Kooperation mit it’s OWL ausgerichtet wird, können sich die Teilnehmer darüber hinaus in praxisnahen Fachvorträgen über Intelligente Technische Systeme informieren.

Nicht nur etablierte Forscher und Entwickler tauschen sich hier aus, auch Studierenden und Young Professionals bietet die Veranstaltung ein Forum. Als Teilnehmer der „Young Professional Days“, einer Kooperation mit dem Bildungsmotor it’s OWL, können sie an der Konferenz teilnehmen und sich neben fachlichen Inhalten auch über Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren.

Programm und Anmeldung unter: http://www.etfa2016.org
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Konferenz zu besuchen und darüber zu berichten. Gerne vermitteln wir Ihnen auch renommierte Interviewpartner. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Astrid Alteheld (Organisation, 05261-9429022) oder Jessica Zimmermann (Pressekontakt, 05261-9204250).

Informationen zu den Veranstaltern:
Das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo ist einer von vier Standorten des Fraunhofer Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (kurz: IOSB) mit dem Fokus auf industrielle Automatisierungstechnologien. Seit Anfang 2012 wird es inmitten von Ostwestfalen-Lippe zum deutschlandweit ersten Fraunhofer-Anwendungszentrum mit Unterstützung des Landes NRW ausgebaut. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten der Lemgoer Wissenschaftler stehen kognitive Verfahren in der industriellen Automation auf der Grundlage vernetzter eingebetteter Systeme. Die erarbeiteten Lösungen sollen den Menschen bei der Arbeit mit den komplexer werdenden technischen Systemen unterstützen.

Das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL in Lemgo ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der industriellen Informationstechnik. Im inIT werden Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit den hohen Anforderungen der Automatisierungstechnik in Einklang gebracht. Daher bilden die industrielle Kommunikation, industrielle Bildauswertung und verteilte Echtzeit-Software die drei Kompetenzbereiche des Institutes. Das inIT ist eine der führenden Forschungseinrichtungen im BMBF-Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe - it's OWL".

Das Fraunhofer IOSB-INA und das inIT forschen gemeinsam mit Technologieunternehmen unter dem Dach des Forschungs- und Entwicklungszentrums CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) in Lemgo an Technologien und Lösungen für Industrie 4.0. Das CIIT ist Deutschlands erstes Science-to-Business-Center im Bereich der industriellen Automation.

Pressekontakt CIIT/inIT/Fraunhofer IOSB-INA:
Jessica Zimmermann
Kulturwissenschaftlerin, M.A.
Geschäftsstelle CIIT / Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT)
Langenbruch 6 | 32657 Lemgo
Tel.: + 49 (0) 52 61 / 920 4250
Fax: + 49 (0) 52 61 / 920 4252
Email: j.zimmermann@ciit-owl.de
Internet: www.ciit-owl.de
Facebook: www.facebook.com/CIIT.OWL
Xing: www.xing.com/companies/centrumindustrialit

Weitere Informationen:

http://www.iosb-ina.fraunhofer.de
http://www.etfa2016.org
http://www.init-owl.de
http://www.ciit-owl.de

Julia Wunderlich | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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