Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was kostet Prostatakrebs?

07.09.2011
Experten diskutieren über Kosten der Krebsfrüherkennung und Krebstherapie

Das diesjährige Symposium der gemeinnützigen Stiftung Männergesundheit auf dem Urologie-Kongress in Hamburg widmet sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Früherkennung und Behandlung von Prostatakrebs:

"Die Ökonomie des Prostatakarzinoms"
Donnerstag, 15. September 2011, 8:30-10:00 Uhr
Congress Center Hamburg, Saal G-1
"Jede medizinische Behandlung hat immer auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Deshalb wird unser Symposium die ökonomischen Aspekte der verschiedenen Prostatakrebs-Therapien betrachten", sagt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit. "Die begrenzten Mittel müssen zielgerichteter als bisher eingesetzt werden, um die sehr gute medizinische Versorgung in Deutschland zu erhalten und einen medizinischen Fortschritt abzusichern, an dem alle Menschen teilhaben können."

Die Themen des Symposiums, das im Rahmen der HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms veranstaltet wird, reichen von der Früherkennung bis zur Strahlentherapie: Die Berliner Wissenschaftsjournalistin Corinna Schaefer berichtet über die Ausgaben für Früherkennungsmaßnahmen und Dr. Eva Susanne Dietrich von der HealthEcon AG in Basel stellt die Kosten der Überwachungsstrategie Active Surveillance vor. Der Ulmer Universitätsprofessor Mark Schrader präsentiert Kalkulationen zur operativen Entfernung der Prostata und der Berliner Strahlentherapeut Dr. Frank Kahmann erläutert im Anschluss die Kosten der Brachytherapie.

Versorgungsforschung zum Wohl der Patienten

Die HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms ist deutschlandweit mit über 2.000 Patienten und etwa 320 Studienärzten die größte urologische Versorgungsstudie im deutschsprachigen Raum. Die GAZPROM Germania GmbH fördert die HAROW-Studie finanziell und gewährleistet damit deren Unabhängigkeit von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.

Im Vordergrund der HAROW-Studie steht die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten. Die Lebensqualität der Betroffenen wird oftmals durch Nebenwirkungen (Erektionsstörungen, Blasenschwäche u. a.) erheblich und dauerhaft beeinträchtigt. Behandlung und Linderung dieser Folgen verursachen weitere Kosten im Gesundheitssystem. Die HAROW-Studie erfasst deshalb neben den Kosten der direkten Behandlung auch die entstandenen Nebenkosten. Die am Beispiel des Prostatakrebses gewonnenen Erkenntnisse können für andere medizinische Fachbereiche sowie für Gesundheitspolitik, Krankenkassen und das gesamte Gesundheitswesen von Bedeutung sein.

Die Stiftung Männergesundheit

Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit fördert das Gesundheitsbewusstsein bei Männern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungen zur Gesundheit des Mannes. Stifter und Kaufmännischer Vorstand ist der Weimarer Unternehmer Olaf Theuerkauf, Wissenschaftlicher Vorstand ist der Berliner Urologe Professor Lothar Weißbach.

Matthias Frölich | idw
Weitere Informationen:
http://www.harow.de/
http://www.stiftung-maennergesundheit.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Über Raum, Zeit und Materie
22.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie