Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kindlicher Spracherwerb und Sprachverarbeitung

13.05.2011
Internationales Symposium an der Universität Tübingen

Am Freitag, dem 20. Mai, und am Samstag, dem 21. Mai, findet an der Universität Tübingen ein internationales Symposium zum Thema ‚The Neural and Linguistic Basis of Language Development‘ statt.

Organisiert wird die Veranstaltung vom interdisziplinären Forschungsprojekt ‚Syntax und Semantik Reorganisierter Sprache und ihre neuronale Architektur‘ unter der Leitung von Dr. Karen Lidzba, Professorin Ingeborg Krägeloh-Mann, beide Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Professorin Susanne Winkler, Englisches Seminar der Universität Tübingen. Die Tagung steht im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 833 ‚Bedeutungskonstitution – Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen‘.

Das interdisziplinär ausgerichtete Symposium behandelt Fragen des Spracherwerbs, der Sprachverarbeitung und der Sprachrepräsentation bei typischem und atypischem Verlauf der Sprachentwicklung. Diese werden jeweils aus linguistischer und neurowissenschaftlicher Sicht beleuchtet.

Der erste Teil des Symposiums ist dem Spracherwerb und der Sprachverarbeitung gewidmet. Hierbei lautet die zentrale Frage: Wie erwerben Kinder sprachliche Bedeutung und welche Rolle spielen dabei die Strukturkomponenten der Sprache (Syntax und Morphologie)? Im zweiten Teil der Veranstaltung wird erörtert, wie und wo Sprache während ihrer Entwicklung im Gehirn repräsentiert und verarbeitet wird. Im Fokus steht dabei die Frage, inwiefern bestimmte Hirnareale dafür prädisponiert sind, sprachliche Funktionen zu übernehmen. Im dritten Teil geht es schließlich um die Plastizität des Gehirns im Hinblick auf sprachliche Funktionen. Es wird erörtert, inwieweit andere Hirnregionen in der Lage sind, Sprachfunktionen zu übernehmen, wenn relevante Hirnareale geschädigt sind.

Mehr zum Tagungsprogramm unter:
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/kinder/veranstaltungen/abteilung-3/
Kontakt:
Prof. Dr. med. Ingeborg Krägeloh-Mann
Dr. Dipl.-Psych. Karen Lidzba
Universität Tübingen
Medizinische Fakultät
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Hoppe-Seyler-Str. 1 • 72076 Tübingen
Telefon: +49 7071 29- 84735
http://ingeborg.kraegeloh-mann[at]med.uni-tuebingen.de
http://karen.lidzba[at]med.uni-tuebingen.de
Prof. Dr. Susanne Winkler
Universität Tübingen
Philosophische Fakultät
Englisches Seminar
Wilhelmstr.50 • 72074 Tübingen
Telefon: +49 7071 29-75451
http://susanne.winkler[at]uni-tuebingen.de
Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Leiterin Myriam Hönig
Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information
Michael Seifert
Telefon +49 7071 29-76789
Telefax +49 7071 29-5566
http://michael.seifert[at]uni-tuebingen.de

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles

Weitere Berichte zu: Hirnareal Kindermedizin Spracherwerb Sprachverarbeitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie