Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Junge Studierende und Wissenschaftler aus Osteuropa und Zentralasien treffen sich in Bonn

26.10.2010
Am 30. Oktober 2010 begrüßen der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Bundesministerium für Wirtschaft in Bonn rund 70 junge Absolventinnen und Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Diplomstudiengänge aus Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus.

In ihrer Heimat streben sie eine Karriere in Wirtschaft und Wissenschaft an. In Deutschland haben sie nun die Gelegenheit, im Rahmen des DAAD-ERP-Programms einen international anerkannten Master zu erwerben.

Vom 4. bis 6. November lädt der DAAD rund 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Stipendienprogramme "Michail Lomonosov" und "Immanuel Kant" zu einem Orientierungsseminar nach Bonn ein. Sie forschen im Rahmen ihrer Promotion sechs Monate in Deutschland.

Das Stipendienprogramm aus Mitteln des European Recovery Programme (ERP) soll junge zukünftige Wirtschaftswissenschaftler aus Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus motivieren, sich auf die Beziehungen zwischen ihren Heimatländern und Deutschland bzw. der Europäischen Union zu spezialisieren. Das Programm besteht seit mehr als 20 Jahren und förderte insgesamt über 1.500 Studierende. Im Jahr 2008 wurde es an die Erfordernisse des Bologna-Prozesses angepasst und ermöglicht nun den Erwerb eines Masters. Jährlich werden etwa 35 Stipendiaten neu in das Programm aufgenommen. Mit einem kurzen Einführungsseminar in Bonn bietet der DAAD den neuen Geförderten die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und so länderübergreifend Kontakte für die Zukunft zu knüpfen. Hochschullehrer, DAAD-Mitarbeiter und erfahrene Stipendiaten informieren sie über die Regeln des Stipendiums und geben Tipps zur effektiven Gestaltung ihres Studiums. Außerdem präsentieren ausgewählte Stipendiaten des zweiten Studienjahres sich und ihre Masterstudiengänge.

Das "Lomonosov"-Programm für junge russische Naturwissenschaftler und Ingenieure wird seit 2004 gemeinsam vom DAAD und der Russischen Föderation finanziert. Zum Beginn des akademischen Jahres 2007/2008 startete das "Kant"-Programm, ein Gemeinschaftsprogramm des DAAD und des russischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. Es richtet sich an junge russische Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten promovieren an über 50 Hochschulen aller Regionen ihres Heimatlands und werden in den nächsten sechs Monaten an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen Forschungsprojekte realisieren. Das Orientierungsseminar wird am 4. November durch den Generalkonsul der Russischen Föderation, Jewgenij Schmagin, und den Leiter des Referats Russland/Belarus im DAAD, Dr. Thomas Prahl, bei einem Abendempfang im Restaurant "Auf der Godesburg" feierlich eröffnet. Am 5. November geht es im Gustav-Stresemann-Institut mit einem Plenum zu allgemeinen Fragestellungen weiter. Die Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaftler können in drei Workshops ihre Projekte präsentieren und sich vernetzen.

Journalisten sind herzlich eingeladen und haben die Möglichkeit, Interviews mit den Teilnehmern zu führen.

Kontakt:
Dr. Thomas Prahl, Referatsleiter Russische Föderation, Belarus,
Tel.: 0228 / 882-405, E-Mail: prahl@daad.de
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D – 53175 Bonn

Nadine Pils | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

Weitere Berichte zu: DAAD Orientierungsseminar Stipendien-Programm Zentralasien

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig
20.11.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"
20.11.2017 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie