Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Experten für Softwaretechnik treffen sich an der Universität Bremen

28.09.2015

Rund 250 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden diese Woche zur „International Conference on Software Maintenance and Evolution“ (ICMSE) in Bremen erwartet.

Die weltweit größte Konferenz, die sich auf die Weiterentwicklung von Software fokussiert, findet vom 29. September bis 2. Oktober 2015 an der Universität Bremen statt. Zur „International Conference on Software Maintenance and Evolution“ (ICMSE) und den daran angeschlossenen Veranstaltungen haben sich rund 250 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.

Organisiert wird sie von Professor Rainer Koschke. Der Wissenschaftler der Uni Bremen leitet die Arbeitsgruppe Softwaretechnik am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik. Aufgrund der erfolgreichen und international beachteten Arbeit dieser Gruppe hat der renommierte Berufsverband IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) die Konferenz in die Hansestadt vergeben. Damit findet die wissenschaftliche Konferenz zum ersten Mal in Deutschland statt.

Innovationen, Trends und Herausforderungen für Computerprogramme

Die Gäste der internationalen Konferenz sind überwiegend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten. Parallel wird aber auch ein „Industrial Track“ angeboten, an dem Forscherinnen und Forscher aus der Wirtschaft teilnehmen werden.

Die Qualität der Beiträge ist dabei ausgesprochen hoch: Nur jedes fünfte eingereichte Thema schaffte es tatsächlich ins Programm. Inhaltlich geht es um aktuelle Innovationen, Trends und Herausforderungen bei der Aktualisierung und Weiterentwicklung von Computerprogrammen.

Vortrag über Software für die internationale Raumstation ISS

Zu den Highlights der Konferenz zählen die beiden Keynote-Vorträge. Als Vertreter der Industrie wird Uwe Westerholt von Airbus Defence and Space (DS) über die komplexen Aufgaben bei der Betreuung der Software für die internationale Raumstation ISS berichten. Professor James Cordy von der Queen's University (Kanada) wird als Vertreter der Wissenschaft einen kritischen Blick auf weit verbreitete Grundsätze der Software-Entwicklung werfen.

Im Vorfeld der ICSME finden bis zum 28. September 2015 bereits zwei weitere Konferenzen in Bremen statt: die „15th IEEE International Working Conference on Source Code Analysis and Manipulation“ (SCAM) und die „IEEE Working Conference on Software Visualization“ (VISSOFT 2015). Zusätzliche Workshops schließen sich am 28. September und 2. Oktober 2015 an.

Kontakt:

Universität Bremen
Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik
Prof. Dr. Rainer Koschke
Tel.: 0421 218-64481
E-Mail: koschke@informatik.uni-bremen.de

Weitere Informationen:

http://www.icsme.uni-bremen.de

Meike Mossig | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen