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Integrative Medizin: Die Zukunft einer besseren Patientenversorgung?

25.11.2010
Am 3. und 4. Dezember 2010 findet zum dritten Mal der Europäische Kongress für Integrative Medizin (ECIM) in Berlin statt und etabliert sich als internationale Brücke zwischen Schul- und Komplementärmedizin. Wir laden Sie herzlich ein!

Komplementärmedizinische Therapieverfahren (zum Beispiel Homöopathie, Naturheilkunde oder Chinesische Medizin) werden oft kritisch diskutiert und in ihre Wirksamkeit angezweifelt.

Doch gegen alle Skepsis ist der Vormarsch komplementärer – also ergänzender – Behandlungsme-thoden in der westlichen Schulmedizin nicht mehr von der Hand zu weisen. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung bevorzugt bereits eine Behandlung mit alternativen Therapien.

Diese Entwicklung nimmt auch der ECIM auf, indem er durch eine Integration von Schul- und Komplementärmedizin die individuelle Versorgung des Patienten verbessern will.

Vorreiter in Forschung und Praxis: Die Berliner Charité

In ihrer 300-jährigen Geschichte hat sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin zu einer der traditionsreichsten Institutionen in der Medizin entwickelt. Dass sie auch im Bereich der Komplementär- und Integrativmedizin eine Vorreiterrolle inne hat, wissen hingegen die wenigsten. Nicht umsonst wurde eine der ersten Professuren zur Erforschung der Komplementärmedizin am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité eingerichtet. „Wir arbeiten an unserem Institut sehr intensiv daran, komplementärmedizinische Therapien, wie zum Beispiel die Chinesische Medizin oder Naturheilkunde, unter gleichen Bedingungen wie schulmedizinische Therapieverfahren zu erforschen und damit den häufigsten Einwand, die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Therapien ist nicht nachweisbar, zu widerlegen und der Integrativen Medizin in Wissenschaft und Praxis zu mehr Anerkennung zu verhelfen“, so Professor Stefan N. Willich, Direktor des Instituts und Initiator des ECIM.

Erlebbare Medizin: Der offene Informationstag

Die Anwendungsmöglichkeiten integrativer Ansätze sind vielfältig und spielen auch unter dem Präventionsaspekt eine große Rolle. Daher sind die inhaltlichen Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses Krebs, Schmerz, atopische Erkrankungen und vor allem chronische Leiden, deren Therapie ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten erfordert.

Um Integrative Medizin auch allgemein verständlich und erlebbar zu gestalten, wird der Europäi-sche Kongress für Integrative Medizin am 5.Dezember 2010 durch einen offenen Informationstag am Kongressort ergänzt. Von 9.00 bis 17.00 Uhr hat jeder die Chance in Workshops, Kursen und unterschiedlichen Foren, sich umfassend zu informieren, mit Experten ins Gespräch zu kommen und einfache Therapieansätze selbst auszuprobieren.

Einladung: Exklusives Pressegespräch mit internationalen Experten

Der ECIM bietet eine übergreifende Plattform zum intensiven und kritischen Austausch zur Zu-kunft der besseren, individuellen Patientenversorgung. Wir laden Sie ein, diese Möglichkeit am Vorabend des Kongresses zu nutzen. Beim exklusiven Pressegespräch am Freitagmorgen, den 3. Dezember 2010 stehen Ihnen hochkarätige Experten, wie Professor Stefan N. Willich oder Professor David Eisenberg aus Boston zur Verfügung und freuen sich mit Ihnen in einen anre-genden Dialog zu treten.

Integrative Medizin: Die Zukunft einer besseren Patientenversorgung?
Ort: andel´s Hotel Berlin, Landsberger Allee 106, 10369 Berlin
Zeit:10.00 bis 10.45 Uhr
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Juliane Dylus, AVISO kommunikation
t.:++49 30 27908826
E-Mail: juliane.dylus@aviso-kommunikation.de

Stefanie Winde | idw
Weitere Informationen:
http://www.ecim-congress.org

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