Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen beim Schweißen und ähnlichen Verfahren

26.04.2011
Tagung zu neuen fügetechnischen Entwicklungen in Berlin und Brandenburg an der FHB

Eines der wichtigsten Verfahren in der Fertigungstechnik ist das (Zusammen-)Fügen von Bauteilen, beispielsweise durch Schweißen. Dass es auf diesem Gebiet zahlreiche Innovationen allein in der Hauptstadtregion gibt, zeigt eine Tagung an der Fachhochschule Brandenburg (FHB).

„Neue fügetechnische Entwicklungen und Anwendungen in Berlin und Brandenburg“ lautet der Titel der Veranstaltung, zu der die Vorstände für Technik, Wissenschaft und Forschung (TWF) im Landesverband Berlin-Brandenburg des Deutschen Verbands für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. sowie die FHB am

Freitag, 17. Juni 2011, um 9 Uhr ins Audimax der FHB (Magdeburger Straße 50)

einladen. Die Anmeldung ist bis 2. Juni 2011 bei der Verwaltung des Fachbereichs Technik, Livia Eckert (Telefon 03381/355-301, Fax 03381/355-364, E-Mail eckert@fh-brandenburg.de ) möglich.

Die Tagung wird Einblicke in die Vielfalt der modernen Fügetechnik der Region Berlin-Brandenburg als bedeutender Standort für Wissenschaft und Technik bieten und zur weiteren Vernetzung von Handwerk, Industrie, Ausbildung, Handel und Forschung beitragen. Die Veranstalter unterstützen das Anliegen des Tages der Technik 2011 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Neben interessanten Vorträgen lädt eine Fachausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Region zu Austausch und Informationsgesprächen ein.

Programm
9.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. M. Rethmeier, Prof. Dr.-Ing. S.-F. Goecke
Moderne Lichtbogenschweißverfahren
Diskussionsleitung: Prof. Dr.-Ing. S.-F. Goecke
9.30 Uhr WIG Gleichstromschweißen „am Minuspol“ am Beispiel von Reparaturschweißungen in der Wehrtechnik
G. Schmidt, HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH
10.00 Uhr Neue Lichtbogenformen – Perfekte Schweißnähte – Blick in die Zukunft
D. Kocab, EWM Hightec Welding GmbH
10.30 Uhr TIPTIG-Dynamisches WIG Heißdrahtschweißen am Beispiel dickwandiger Rohre vom P91
R. Schmidt, STB Schweißtechnik
11.00 Uhr Kaffeepause
Herausforderung in der Laserstrahlmaterialverarbeitung
Diskussionsleitung: Prof. Dr.-Ing. M. Rethmeier
11.30 Uhr Lasertechnik als Schlüssel zum HighTech Standort –
eine Analyse für die Region Berlin
Prof. Dr.-Ing. E. Stens, TSB
12.00 Uhr Laserstrahlbearbeitung strukturierter Bleche
Prof. Dr.-Ing. V. Michailov, R. Ossenbring, I. Sasse, TU Cottbus
12.30 Uhr Neue Anwendungen und Systeme in der Lasermaterialbearbeitung durch Scannertechnologien
M. Arnold, Scansonic
13.00 Uhr Mittagspause
Schweißtechnische Entwicklungen und Anwendungen beim Rührreibschweißen (FSW Schweißen)
Diskussionsleitung: Prof. Dr.-Ing. D. Paulinus
14.00 Uhr Grundlagen des Verfahrens, Werkzeuge, Qualitätssicherung
R. Boywitt, S. Risse, SLV Berlin-Brandenburg, NL der GSI mbH
14.30 Uhr Methoden zur Prozessüberwachung beim Rührreibschweißen und
deren Anwendung beim
Herstellen von Stahl-Aluminium-Hybridverbindungen
Prof. Dr.-Ing. habil. J. Wilden, T. Luhn, TU Berlin
15.00 Uhr Rührreibschweißen von Kupferleitern und Verfahrenseignung zum
„Nieten“
Dr.- Ing. W. Storch, K. Blänsdorf, Alstom Power Service GmbH
Anschließend Erfahrungsaustausch bei Bier und Würstchen
Änderungen vorbehalten

Stefan Parsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-brandenburg.de

Weitere Berichte zu: Berlin-Brandenburg Rührreibschweißen Schweißen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie