Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrastrukturgroßprojekte: Akzeptanz durch Raumplanung - Call for Papers

14.09.2011
Infrastrukturelle Großprojekte und ihre Akzeptanz bei den Bürgern sind Thema des ARL-Kongresses im Juni 2012. Mit der Tagung soll die These überprüft werden, dass ein verstärkter Einsatz der Raumplanung geeignet sei, die Akzeptanz wechselseitiger Interessen bei solchen Großprojekten bei allen Beteiligten zu steigern.

In ihrem „Call for Papers“ ruft die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) zur Beteiligung am Kongressprogramm auf. In raumrelevanten Disziplinen Aktive aus Wissenschaft und beruflicher Praxis können Beiträge zu den Infrastrukturbereichen „Energie“ und „Verkehr“ einreichen. Deadline ist der 15. Dezember 2011.

Auch wenn sie sämtliche rechtlichen Hürden überwunden haben, stehen infrastrukturelle Großprojekte – wie etwa (Groß-)Flughäfen (Berlin-Schönefeld, Frankfurt a.M.) oder „Stuttgart 21“ – zunehmend in der Diskussion. Der demokratische Rechtsstaat ermöglicht und schützt die repräsentative Mitwirkung der Bürger am Zustandekommen staatlicher Entscheidungen. Allerdings müssen die Entscheidungsprozesse bei Infrastrukturgroßprojekten so ausgestaltet sein, dass sie die Akzeptanz der wechselseitigen Interessen gewährleisten. Bleibt die Frage, mit welchen Mitteln eine offene Kommunikation zwischen Zivilgesellschaft, Staat und Betreibern der Großprojekte sichergestellt werden soll.

Durch die Tagung soll die These überprüft werden, dass ein verstärkter Einsatz der Raumplanung geeignet ist, die Akzeptanz von Großvorhaben der Infrastruktur deutlich zu steigern. Das Programm des ARL-Kongresses wird Plenarvorträge ausgewiesener Experten, thematisch spezialisierte Arbeitsgruppen sowie eine Podiumsdiskussion umfassen. Die Vorträge für die Arbeitsgruppen am ersten Veranstaltungstag werden über diesen Call for Papers http://www.arl-net.de/arl-kongress-2012#cfp eingeworben.

Call for Papers für den ARL-Kongress in Leipzig am 21. und 22. Juni 2012

Der Call ist offen für InteressentInnen aller raumrelevanten Disziplinen. Er richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Personen, die durch ihre berufliche Praxis eingehende Erfahrungen mit Infrastrukturgroßprojekten gewinnen konnte. Willkommen sind wissenschaftliche Vorträge ebenso wie Berichte aus der Praxis.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Infrastrukturbereichen „Energie“ und „Verkehr“, sind aber nicht darauf beschränkt.

Wer beim ARL-Kongress 2012 aktuelle Forschungsergebnisse oder spannende Ansätze aus der Praxis vorstellen möchte, sende bitte eine Kurzfassung von maximal zwei Seiten (ca. 5000 Zeichen ohne Leerzeichen) des geplanten Beitrags ein. Diese Kurzfassung soll die Fragestellung des Beitrags, die Materialbasis, zentrale Thesen und Schlussfolgerungen zum Ausdruck bringen. Ein aussagekräftiger Titel ist erwünscht. Beiträge in deutscher oder englischer Sprache sind möglich.

Falls es bereits veröffentliche Ergebnisse zum jeweiligen Thema gibt, ist die Veröffentlichung anzugeben. Dem Text ist ein ca. einseitiger Lebenslauf beizufügen, aus dem der wissenschaftliche bzw. berufliche Werdegang der AutorInnen zu entnehmen ist. Alle Dokumente sind per E-Mail zu senden an Andreas Stefansky Stefansky@ARL-net.de.

Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2012.

Michaela Gräfin von Bullion | idw
Weitere Informationen:
http://www.arl-net.de/arl-kongress-2012
http://www.arl-net.de/arl-kongress-2012#cfp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie