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Industrie 4.0 und was danach kommt

13.11.2015

Technologieforum an der TU Berlin am 23. November 2015

Der Präsident der TU Berlin und die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. laden herzlich ein zum Technologieforum mit dem Thema „Industrie 4.0 und was danach kommt“:

Zeit: Montag, 23. November 2015, 18–20 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 104

Gäste der Diskussionsveranstaltung sind:
Dr.-Ing. Matthias Weigold, Product Management, Industry 4.0 bei SAP
Stephan Meier, Leiter Research and Development, Industry 4.0 bei SAP
Dirk Slama, Director Business Development bei Bosch Software Innovations

An die Vorträge schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität an. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung unter www.tu-berlin.de/?164618  bis zum 20. November 2015 wird gebeten.

Die vierte industrielle Revolution ist eingeläutet: Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der Industrie hält jetzt das Internet der Dinge und Dienste in die Fabrik Einzug. Unternehmen werden zukünftig – so wird vorausgesagt – ihre Maschinen, Lagersysteme und Betriebsmittel weltweit so vernetzen, dass diese eigenständig Informationen austauschen, Aktionen auslösen und sich gegenseitig selbstständig steuern. Das Internet der Dinge verbindet so die physische und die digitale Welt.

Im Hintergrund steht das Bild einer „Smart Factory“, in der eine neue Produktionslogik herrscht. Die Produkte sind selbst Träger von Informationen und so eindeutig identifizierbar und jederzeit lokalisierbar. Sie kennen ihre Historie, ihren aktuellen Zustand sowie die verschiedenen Wege zu ihrem Zielort. Die Produktion kann kurzfristig verändert werden und flexibel auf Störungen und Ausfälle reagieren. Die „Smart Factory“ kann damit auch individuelle Kundenwünsche berücksichtigen und selbst Kleinserien oder Einzelstücke rentabel produzieren.

Für die Industrie ist dies eine große Herausforderung. Die hohe Flexibilität in der Produktion verlangt komplexe Rechenleistungen, die auf verschiedenen Steuerungsebenen im Unternehmen ablaufen und untereinander verbunden sind. Hierfür sind viele einzelne Prozessschritte zu standardisieren und zu modularisieren, um virtuell bearbeitbare Modelle zu erstellen. Diese liegen der Programmierung der Rechner zugrunde.

Das Technologieforum „Industrie 4.0 und was danach kommt“ will mit zwei Blickwinkeln den Stand dieser Entwicklung aufzeigen und das Bild von der Zukunft konkretisieren. Einerseits soll Industrie 4.0 aus der Sicht eines großen Softwareherstellers (SAP) und andererseits aus der Sicht eines großen Manufacturers (Bosch) dargestellt und zur Diskussion gestellt werden.

Gesucht wird dabei nach Antworten auf eine Reihe noch offener Fragen:

• Wie gelingt es, für eine firmenübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit gemeinsame, einheitliche Standards und eine gemeinsame Semantik zu schaffen?
• Wie stellt man sicher, dass die Anlagen und Produkte vor Missbrauch und unbefugten Zugriff geschützt werden und von ihnen keine Gefahren für Menschen und Umgebung ausgehen?
• Wie ändern sich Arbeitsinhalte, -prozesse und -umgebungen in einer „Smart Factory“, und welche Qualifikationen werden gefragt sein?
• Welche Chancen bieten sich Start-ups und kleinen Unternehmen, ergänzende Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln und anzubieten?

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922
E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

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