Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heidelberger Innovationsforum: Mit simulierten Umgebungen real durchstarten

27.10.2010
Das Heidelberger Innovationsforum bringt am 12. April 2011 erneut Forscher und Entwickler mit Investoren und Entscheidern aus der Industrie zusammen. Im Fokus des Matchmaking-Events stehen diesmal „Immersive Technologies“.

Diese Technologien lassen die Grenzen zwischen realen und virtuellen Welten zunehmend verschwimmen und ermöglichen dem Anwender, mit der digital erzeugten Umgebung in Interaktion zu treten. Noch bis 12. Dezember 2010 können marktnahe Technologien und Geschäftsideen aus diesem Themenfeld eingereicht werden.

Das Heidelberger Innovationsforum feiert am 12. April 2011 ein kleines Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal bieten die MFG Baden-Württemberg und das European Media Laboratory damit Forschern, Entwicklern und Firmengründern eine Plattform, um ihre Geschäftsideen und Forschungsergebnisse potenziellen Kooperationspartnern und Investoren vorzustellen.

Unter dem Titel „Immersive Technologies“ sind diesmal neuartige Produkte und Dienstleistungen gefragt, welche die Grenzen zwischen realen und digital erzeugten Welten für den Anwender zunehmend verschwimmen lassen. Dazu zählen beispielsweise virtuelle Umgebungen, die der Anwender durch Bewegungen oder akustische Signale aktiv und in Echtzeit beeinflussen kann – so wie bei einem Flugsimulator. Oder Augmented-Reality-Anwendungen, bei denen digitale Informationen in die reale Umgebung eines Betrachters eingeblendet werden und dadurch eine „erweiterte Realität“ entsteht.

Aber auch Visualisierungstechniken, mit denen sich komplexe Datenmengen, wie beispielsweise weltweite Finanzströme, anschaulich darstellen lassen, zählen zum Bereich der „Immersive Technologies“. Insgesamt sind vielfältige Anwendungsbereiche an der Schnittstelle zwischen kreativen und traditionellen Industrien angesprochen: von Produktion, Prototyping, Ausbildung und Unterhaltung bis zur Visualisierung in Werbung und Marketing.

Die Einreichungsfrist für die Teilnahme am Forum läuft noch bis zum 12. Dezember 2010. Die Bewerber mit den überzeugendsten Geschäftsideen erhalten die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen in kurzen 8-Minuten-Pitches im Studio der Villa Bosch in Heidelberg zu präsentieren. Sowohl die Einreichung der Geschäftsidee als auch die Teilnahme am Heidelberger Innovationsforum sind kostenfrei.

Ziel des Matchmaking-Events ist es, überzeugenden Technologien und Geschäftsideen schneller auf den Markt zu verhelfen. Auf dem Heidelberger Innovationsforum können Forscher, Entwickler und Firmengründer in direkten Kontakt mit Investoren und Kooperationspartnern treten, um sie für die Finanzierung, Weiterentwicklung oder Lizensierung Ihrer Geschäftsidee zu gewinnen. Mit großem Erfolg: Auf den vergangenen Veranstaltungen haben über 325 Teilnehmer aus 10 Ländern ihre Konzepte präsentiert. Mehr als die Hälfte konnte vielversprechende Kontakte knüpfen, von denen jeder fünfte mittlerweile in einem erfolgreichen Transfergeschäft mündete.

Detaillierte Informationen und das Bewerbungsformular sind unter http://www.heidelberger-innovationsforum.de erhältlich.

Ansprechpartner für die Presse:

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien
Silke Ruoff
Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing
E-Mail: ruoff@mfg.de
http://www.mfg-innovation.de
European Media Laboratory GmbH
Dr. Peter Saueressig
Pressesprecher
European Media Laboratory GmbH
E-Mail: saueressig@eml.org
http://www.eml-development.de
Über das Heidelberger Innovationsforum
Das Heidelberger Innovationsforum vernetzt seit 2005 erfolgreich IT-Forscher und Marktakteure in frühen Innovationsphasen. Ziel der Veranstaltung ist, die Lizenzierung von Technologien sowie die Finanzierung von Start-up-Firmen zu unterstützen und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Firmen zu verbessern. Mit großem Erfolg: Auf den vergangenen Veranstaltungen haben über 325 Erfinder und Entwickler aus 10 Ländern ihre Ideen vorgestellt. Mehr als die Hälfte von ihnen konnte vielversprechende Kontakte zu Investoren und Entscheidern aus der Industrie knüpfen.
Über das European Media Laboratory
Die European Media Laboratory GmbH (EML) GmbH ist ein Entwicklungs- und Forschungsunternehmen im Bereich der angewandten IT mit Sitz in Heidelberg, das von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen wurde. Gemäß dem Grundsatz „Think Beyond the Limits!“ forscht und entwickelt das EML in den Bereichen „Mensch-Technik-Interaktion“ und „automatische Sprachverarbeitung.“
Über die MFG Baden-Württemberg
Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg seit 1995 den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie verbessert die landesweite Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit u. a. durch die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von erfolgreichem Unternehmertum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie deren Vernetzung mit anwendungsnaher Forschung und öffentlichen Förderprogrammen.

Dr. Peter Saueressig | idw
Weitere Informationen:
http://www.heidelberger-innovationsforum.de
http://www.eml-development.de
http://www.mfg-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Preiswerte Katalysatoren finden und verstehen: Auf das Eisen kommt es an

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.03.2017 | Medizintechnik

Innovationslabor für neue Wege in die digitale Zukunft

24.03.2017 | Förderungen Preise