Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Größter Europäischer Chemiekongress

11.05.2010
Erstes Etappenziel erreicht

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), Gastgeber des größten Europäischen Chemiekongresses, der vom 29. August bis 2. September in Nürnberg stattfindet, zeigt sich mit dem Fortgang der Vorbereitungen sehr zufrieden.

„Wir haben unser erstes Etappenziel erreicht: Am 10. Mai haben wir die Zahl von 1.300 Anmeldungen überschritten - das sind rund 900 Anmeldungen mehr als noch am 30. April - und es wurden bereits über 1.600 Abstracts für Vorträge und Poster eingereicht. Damit bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel unserer europäischen Dachorganisation, beim dritten EuCheMS-Kongress 3.000 Teilnehmer begrüßen zu können, erreichen werden“, so Professor Dr. Wolfram Koch, Geschäftsführer der GDCh in Frankfurt.

Vertreter der 47 in EuCheMS, der European Association of Chemical and Molecular Sciences, zusammengeschlossenen Gesellschaften laden in ihren jeweiligen Landessprachen Naturwissenschaftler aus aller Welt in einem Trailer auf der Webseite www.euchems-congress2010.org zum Kongress ein. Dabei machen sie nicht nur Werbung für die geplanten aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen aus der Chemie und die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, sondern auch für den Aufenthalt in einer der historisch interessantesten Großstädte Deutschlands.

Für die Attraktivität des Programms bürgt ein hochrangig besetztes Scientific Committee unter der Leitung von Professor Dr. François Diederich von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Co-Chairman ist Professor Dr. Andreas Hirsch von der Universität Erlangen-Nürnberg. 23 weitere Wissenschaftler aus zehn europäischen Ländern kümmern sich um die thematische Ausgewogenheit. Wie und unter welchen Gesichtspunkten das wissenschaftliche Programm organisiert und strukturiert wird, darüber geben Diederich und Hirsch in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Nachrichten aus der Chemie Auskunft. Geplant sind über 150 Stunden an Vorträgen und eine umfassende Postersession, mit der sich vor allem Nachwuchswissenschaftler profilieren sollen – wie überhaupt der Kongress für junge Chemikerinnen und Chemiker durch Reisestipendien und die Einbeziehung des European Younger Chemist Network und des deutschen Jungchemikerforums an Attraktivität gewonnen hat.

Die European Association for Chemical and Molecular Sciences ist Nachfolgeorganisation der 1970 unter maßgeblicher Mitwirkung der GDCh gegründeten FECS (Federation of European Chemical Societies). EuCheMS hat z.Zt. 47 chemiewissenschaftliche Gesellschaften in 36 Ländern als Mitglieder, darunter die GDCh als größte kontinentaleuropäische chemische Gesellschaft mit über 29.000 Mitgliedern - das sind etwa 18 Prozent der von EuCheMS repräsentierten Chemikerinnen und Chemiker. Die wissenschaftlichen Aktivitäten der EuCheMS, insbesondere Konferenzen, Netzwerkbildung etc., werden vor allem durch die entsprechenden Divisions und Working Parties wahrgenommen. Im Mittelpunkt jedoch steht der alle zwei Jahre stattfindende EuCheMS Chemistry Congress.

Kontakt:

Dr. Renate Hoer
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 900440
60444 Frankfurt
Tel.: 069/7917-493
Fax: 069/7917-1493
E-Mail: r.hoer@gdch.de

| GDCh
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de
http://www.euchems-congress2010.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien
24.05.2018 | Universität Wien

nachricht 22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was einen guten Katalysator ausmacht

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Superkondensatoren aus Holzbestandteilen

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Schaltschrank-Plattform für die Energiewelt

24.05.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics