Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin in Leipzig

15.04.2009
Vom 22. bis 25. April findet die 47. Jahrestagung NuklearMedizin 2009 der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. im Congress Center Leipzig (CCL) statt.

Mit der Kombination aus Kongress, didaktisch hochwertigen Fortbildungen, einer Industrieausstellung sowie international renommierten Referenten, hat sich die Tagung als größte nationale Tagung für Nuklearmedizin etabliert. In diesem Jahr werden rund 2.000 Teilnehmer - Mediziner, Naturwissenschaftler und medizinisch-technisches Personal - erwartet.

Die bildgebende Diagnostik von Tumorerkrankungen hat in den vergangenen Jahren eine beispiellose Revolution durch den Einsatz von Hybridsystemen wie PET-CT erfahren. Neben diesem Themenfeld wird ein Schwerpunkt der Jahrestagung die Ausrichtung der modernen Nuklearmedizin auf individualisierte Therapien unter Einsatz radioaktiver Medikamente sein. Gerade dem Aspekt der Therapie widmet sich das Vorkongress-Symposium "Interne Radiotherapie - das Zukunftsfeld der Nuklearmedizin", das am 22. April im CCL stattfindet. Hochkarätige Referenten diskutieren sämtliche Aspekte der Therapie, ihrer radiopharmakologischen Grundlagen, der Dosimetrie, ihrem klinischen Einsatz und ihrer Zukunftsperspektiven.

Aus aktuellem Anlass ist der Versorgungsengpass mit Radiopharmaka ein wichtiges Thema der Jahrestagung. Bei dem Roundtable "Versorgung mit Radiopharmaka - Erfordernisse und Realität" werden der Stand der Verfügbarkeit von Radiopharmazeutika sowie perspektivische Entwicklungen diskutiert. Als Teilnehmer werden Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie der Europäischen (EANM) und Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) und des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner (BDN) vor Ort sein. Der Roundtable findet am 23. April um 11.30 Uhr im CCL statt.

Die Jahrestagung NuklearMedizin 2009 ist in erster Linie Forum für den Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse. Die Industrieausstellung ist zentraler Bestandteil der Tagung, auf der nationale und internationale Hersteller den aktuellen Stand ihrer Entwicklungen präsentieren. Dabei soll an der Schnittstelle zwischen institutioneller Forschung und den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen der Anstoß für neue Forschungs- und Entwicklungsideen gegeben werden.

Sämtliche Informationen zur Jahrestagung NuklearMedizin 2009 stehen auf der Kongresshomepage http://www.nuklearmedizin2009.de zur Verfügung. Dort ist auch eine Presseakkreditierung zum Kongress möglich.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
Pressereferat, Julia Schilling
Hospitalstraße 7, D-37073 Göttingen
Tel. 0551.48857-402, info@nuklearmedizin.de

Julia Schilling | idw
Weitere Informationen:
http://www.nuklearmedizin.de
http://www.nuklearmedizin2009.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus
21.09.2017 | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

nachricht 23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus
21.09.2017 | Hochschule Stralsund

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften