Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Allianz Energie beteiligt sich als Technologiepartner an Munich Cleantech Conference

25.07.2013
Die Fraunhofer-Allianz Energie wird zukünftig Technologiepartner des Munich Network und damit Teil des cleantechnet.

Die Initiative cleantechnet setzt sich dafür ein, nachhaltig agierende Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft miteinander zu vernetzen. Durch die gemeinschaftliche Organisation von Veranstaltungen wie der jährlich stattfindenden Munich Cleantech Conference (MCC) und den CleantechEves soll eine Plattform geschaffen werden, die Raum für Synergien zwischen den Akteuren der Cleantech-Branche bietet.

Ein wichtiges Ziel der Zusammenarbeit ist es, Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien durch den Austausch von Ideen und Perspektiven zu fördern.

Zum siebten Mal in Folge veranstaltet Munich Network am 22. Oktober 2013 die Munich Cleantech Conference (MCC) – seit diesem Jahr mit der Fraunhofer-Allianz Energie als Technologiepartner an seiner Seite. Die MCC ist das europaweite Treffen der Cleantech-Branche und bringt Unternehmer, Entscheider, Investoren und Wissenschaftler zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und wegweisende Innovationen auszutauschen.

Themen und Highlights der MCC

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Kosten der Energiewende steht die MCC in diesem Jahr unter dem Motto ‚Energy Transition – Cost under Control – smart and efficient‘. Kernaspekte sind die Kostenreduktion durch Leistungs-, Effizienz- und Produktivitätssteigerung sowie der Einsatz intelligenter Geschäftsmodelle. ‚Energieeffizienz im Fokus‘, ‚Big Data für die Energiewende‘ und ‚Neue Geschäftsmodelle im Energiemanagement‘ sind nur einige der Programmpunkte, die auf der Konferenz erörtert werden. Fachspezifische Workshops zu den Themen ‚Netz-Unabhängigkeit – Zukunft der autonomen Energieversorgung‘ oder ‚Smart Grid – wer zahlt die Rechnung?‘ bieten den Teilnehmern die Möglichkeit zum interaktiven Austausch.

In der ‚Technology Area‘ haben Veranstalter und Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen dieses Side-Events werden die Institute der Fraunhofer-Allianz Energie innovative Technologien aus Forschung und Entwicklung präsentieren.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des cleantechnet ist die Förderung vielversprechender Start-Ups. Daher bietet die MCC ausgewählten Jungunternehmern aus ganz Europa mit der ‚Start-Up-Lounge‘ die Möglichkeit, mit Industrievertretern und Investoren unmittelbar ins Gespräch zu kommen und erfolgsrelevante Kontakte zu knüpfen.

cleantechnet – Das Netzwerk der Cleantech-Branche

Die Munich Cleantech Conference ist das Jahreshighlight des cleantechnet. Mit der vor sechs Jahren gestarteten Initiative unterstützt Munich Network gezielt Innovationen, Entrepreneurship und Investitionen, die zum Klimaschutz beitragen und setzt sich für einen effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie für die Reduzierung von schädlichen Umwelteinflüssen ein.

Gleichzeitig schafft das cleantechnet eine Plattform für interessierte Industrieunternehmen, Investoren, Start-up-Gründer, Forschungseinrichtungen und Experten. Die Akteure der Cleantech-Branche haben mit diesem Netzwerk erstmals die Möglichkeit ihre Erfahrungen, Ideen, Perspektiven und Ergebnisse angewandter Forschung unmittelbar auszutauschen und einen vereinfachten Zugang zu Kontakten, Innovationen, Kompetenzen und Kapital zu erhalten.

Über Munich Network
Munich Network ist ein Verein von Technologieunternehmen zur einen und zur anderen Hälfte von Forschungseinrichtungen, Beteiligungsinvestoren, Finanzdienstleistern, Beratungshäusern und Unternehmerpersönlichkeiten. Innovation und Entrepreneurship bestimmen den Auftrag von Munich Network. Dabei verstehen die Munich Network-Mitglieder den industriellen Innovationsprozess als ein vernetztes, ineinander verzahntes System. Und so verbindet Munich Network Technologieunternehmer – untereinander, mit Industrie und Anwendern, mit Forschung und Entwicklung, mit Investoren und über alle regionalen und nationalen Grenzen hinweg.
Über die Fraunhofer-Allianz Energie
Die Fraunhofer-Allianz Energie ist mit über 2.000 Mitarbeitern eine der größten Energieforschungsorganisationen Europas. Gemeinsam mit der Wirtschaft verfolgt sie das Ziel, die technologische Führerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von Energie und bei der Erschließung erneuerbarer Energieträger weiter auszubauen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Politik und Energiewirtschaft erhalten durch die Fraunhofer-Allianz Energie einen vereinfachten Zugang zu den Kompetenzen der Fraunhofer-Institute. Sie bietet aus einer Hand alles, was Industrie und Energiewirtschaft an Forschung und Entwicklung brauchen, um mit innovativen Produkten und Dienstleistungen neue Märkte zu erschließen. So entstehen Lösungen mit System, nachhaltig, wettbewerbsfähig und zukunftsweisend.

Simone Ringelstein | idw
Weitere Informationen:
http://www.energie.fraunhofer.de/
http://www.munichnetwork.com/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise