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Europäische Tagung zu systemischer Forschung in Therapie, Pädagogik und Organisationsentwicklung

03.03.2014

Teilnehmer aus 22 europäischen Ländern und den USA werden bei der ersten europäischen Tagung für systemische Forschung in Therapie, Pädagogik und Organisationsentwicklung in der Universität Heidelberg erwartet. Thema der Tagung „Linking Systemic Practice and Systemic Research“ vom 6. bis 8. März ist die Frage, wie soziale Systeme – etwa Familien, Nachbarschaften, Schulen, Krankenhäuser oder Familienunternehmen – funktionieren, wie sie in Krisensituationen beraten werden können, und wie beides mit qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden angemessen untersucht werden kann.

Die Tagung bringt führende Forscher und Praktiker der systemischen Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppen- und Multifamilientherapie sowie der systemischen Organisationsentwicklung in Heidelberg zusammen.

In sechs Hauptvorträgen, 24 Symposien, 14 Workshops und drei Postersessions sowie in einem großen Schlusspanel mit vielen der Hauptreferenten wird der Frage nachgegangen, welche Forschungsmethoden, welche Themen und welche Forschungsnetzwerke den größten Ertrag für die Erforschung sozialer Systeme und systemischer Interventionen versprechen.

Parallelveranstaltungen sind nach den Themensträngen „Praxisforschung“, „Qualitative Forschung und Theoriekonstruktion“, „Therapieforschung“, „Managementforschung“, „Forschung in Sozialer Arbeit, Pädagogik und Beratung“ sowie „Europäische Forschungskooperationen“ gegliedert.

Zu den Höhepunkten der Konferenz gehört der Eröffnungsvortrag von Russell Crane (Professor of Psychology, University of Utah/USA) am Donnerstagmorgen über die Wirksamkeit und die – günstigen – Kosten von Familientherapie. Der Vortrag ist Grundlage einer Podiumsdiskussion mit dem Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer, einer Vertreterin der gesetzlichen Krankenkassen und einem irischen Experten.

Neben Crane stellen anschließend weitere Forscher Methoden und Ergebnisse der Wirksamkeitsforschung systemischer Familientherapie zur Diskussion. Professorin Maria Borcsa, Vorsitzende der europäischen Familientherapieorganisation EFTA, wird die Rolle der Systemischen Therapie in den Gesundheitssystemen anderer europäischer Länder darstellen.

Veranstalter der Tagung ist das Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum Psychosoziale Medizin der Universität Heidelberg in Kooperation mit der EFTA und den systemischen Gesellschaften DGSF und SG sowie dem Helm Stierlin Institut, Heidelberg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Heidehofstiftung unterstützen die Tagung finanziell.

Tagungsleiter: Prof. Dr. Jochen Schweitzer und Prof. Dr. Matthias Ochs
Tagungsort: Neue Universität, Heidelberg, Hörsaalgebäude, Universitätsplatz

Hinweis zum Pressegespräch:
Am Donnerstag 6.3.2014 um 12.45 Uhr informieren Veranstalter und Kooperationspartner in einem Pressegespräch über die Tagung, für das Pressegespräch ist Keynote-Speaker Russell Crane angefragt.
Bitte melden Sie sich zum Pressegespräch im Tagungssekretariat an (Ibolya Kurucz, E-mail: eurosysresearch.2014@med.uni-heidelberg.de, Telefon 06221 / 568145 (gerne können Sie auch am Eröffnungsvortrag und anderen Veranstaltungen nach Anmeldung teilnehmen).

Tagungsprogramm und alle Tagungsinformationen im Internet:

http://systemisch-forschen.de/node/939

verantwortlich:
Bernhard Schorn, DGSF
Jakordenstraße 23, 50668 Köln
Fon (0221) 61 31 33 | Fax (0221) 9 77 21 94
E-Mail: schorn@dgsf.org
www.dgsf.org

Weitere Informationen:

http://systemisch-forschen.de/node/939

Bernhard Schorn | idw

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