Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eröffnung des Forschungszentrums DiMOS – Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa im Blick

26.09.2014

Mit einer Tagung wird das Forschungszentrum DiMOS (Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa) an der Universität Regensburg offiziell eröffnet.

Die Konferenz „Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und Südeuropa“ findet vom 2. bis zum 4. Oktober 2014 im Vielberth-Gebäude auf dem Campus (Raum 2.38) statt. Vorträge aus den Bereichen Sprachwissenschaft, Sprachdidaktik, Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft zeichnen ein Bild der historischen Entwicklungen und der aktuellen Mehrsprachigkeitssituation im Zusammenhang mit dem Deutschen. Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, wird bei der Eröffnung von DiMOS anwesend sein.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler gratuliert der Universität Regensburg zur Eröffnung des Forschungszentrums: „Mit dem neuen Forschungszentrum baut die Universität Regensburg ihren Osteuropa-Schwerpunkt weiter aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem vertieften sprachlich-kulturellen Austausch mit unseren Nachbarn. Die bayerische Hochschullandschaft verfügt nun über einen weiteren tragfähigen Pfeiler im wissenschaftlichen Brückenschlag von Bayern nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa!“

Das neue Forschungszentrum ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg. Es geht hervor aus der Anfang 2006 am Institut für Germanistik gegründeten Forschergruppe Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (FG DiMOS).

Das neue Forschungszentrum hat die Aufgabe, die deutsche Sprache im östlichen Europa zu erforschen und zu dokumentieren. Diese Aufgabe wird das Forschungszentrum in enger Abstimmung mit universitären und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen der jeweiligen Länder wahrnehmen.

Ziele sind auch ein weiterer Ausbau der internationalen Vernetzung der Universität Regensburg, der Aufbau einer umfassenden Informationsplattform zum Deutschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und die Förderung von Nachwuchsforscherinnen und -forschern durch die Etablierung eines internationalen Doktorandennetzwerks.

Vor diesem Hintergrund sind bereits zahlreiche Forschungsprojekte geplant. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Ausprägungen der deutschen Standardsprache in Rumänien und der Zwischenkriegstschechoslowakei, das Deutsche in Bosnien und Herzegowina oder die deutsche Sprache in der Vojvodina als Faktor der Heranführung Serbiens an die Europäische Union

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Tagung „Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und Südeuropa“ eingeladen; der Eintritt ist frei.

Das Programm zur Tagung unter:
www.uni-regensburg.de/forschung/dimos/veranstaltungen/eroeffnungstagung-okt-2014/index.html

Weiterführende Informationen zum neuen Forschungszentrum DiMOS unter:
www.uni-regensburg.de/forschung/dimos/

Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Hermann Scheuringer
Universität Regensburg
Institut für Germanistik
Tel.: 0941 943-5306
Hermann.Scheuringer@sprachlit.uni-regensburg.de

Alexander Schlaak | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen