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Digitalisierung – Perspektiven fortschreitender Vernetzung

04.11.2016

Am 8. November um 17 Uhr lädt die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft unter Beteiligung von NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zur öffentlichen und kostenlosen Dialogveranstaltung „Digitalisierung – Perspektiven fortschreitender Vernetzung“ ins Palais Wittgenstein nach Düsseldorf ein.

Digitalisierung ist rein technisch betrachtet "nur" die Vernetzung von Menschen und Objekten, um daraus einen Mehrwert zu schaffen. Sie beeinflusst aber in zunehmenden Maße unser privates und berufliches Leben.


Motion Tracking System der Fa. Xsens, mit dessen Hilfe die menschlichen Bewegungen live bei der Ausführung manueller Tätigkeiten aufgenommen werden.

Foto: JRF e. V.

Im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Nutzen und gesellschaftlichen Folgen ergeben sich daher Fragen, die weit über das rein Technische hinausgehen: Wie geht die Wirtschaft mit Big Data um? Welchen Nutzen können Unternehmen aus der Digitalisierung und der Vernetzung ziehen? Brauchen wir eine neue Daten-Wissenschaft? Was bedeutet Digitalisierung für die Arbeitsplätze der Zukunft und für die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt?

Die Veranstaltung beleuchtet diese Fragen aus den unterschiedlichen fachlichen Perspektiven der Johannes-Rau-Forschungsinstitute. Die Wissenschaftler stehen dem Publikum Rede und Antwort.

In einer offenen Podiumsdiskussion kommen zudem relevante Praxisvertreter zu Wort. Eine Demonstrator-Ausstellung kann in den Pausen besucht werden und zeigt erlebbar aktuelle Anwendungen aus Forschungsprojekten.

Zur Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft:

Aktuell zählt die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft 15 wissenschaftliche Institute mit mehr als 1.200 Mitarbeitern in NRW und einem Jahresumsatz von über 83 Millionen Euro. Gegründet hat sich der gemeinnützige Verein 2014 als Dachorganisation für rechtlich selbstständige, außeruniversitäre und gemeinnützige Forschungsinstitute.

Die Institute arbeiten fachübergreifend zusammen, betreiben eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, fördern wissenschaftlichen Nachwuchs und lassen sich von externen Gutachtern evaluieren. Neben den wissenschaftlichen Mitgliedern ist das Land NRW ein Gründungsmitglied, vertreten durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung.

Weitere Informationen:

http://www.jrf.nrw/digitalisierung Programm und Anmeldung
http://www.jrf.nrw Weitere Informationen zur Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

Ramona Fels | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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