Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DGfE-Kongress 2010: Mehr als 2.000 Expertinnen und Experten diskutieren über "Bildung in der Demokratie"

14.01.2010
Mit so vielen Veranstaltungsangeboten wie nie zuvor und dem Ziel, die vielfältige politische Relevanz ihres Fachgebietes darzustellen, lädt die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) zu ihrem 22. Kongress vom 15. bis 17. März 2010 in Mainz.

"Bildung in der Demokratie": Unter diesem Titel tagt vom 15. bis 17. März 2010 in Mainz die größte deutschsprachige Bildungskonferenz - der 22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Kernthema: die Bedeutung von Bildung für eine demokratische Gesellschaft. Erwartet werden rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter prominente Fachvertreter wie der neue Chef des deutschen PISA-Konsortiums Prof. Dr. Eckhard Klieme, der Bildungsexperte Prof. Dr. Manfred Prenzel sowie der Bildungsforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Edelstein. Veranstaltungsort ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Medienpartner die Stiftung Lesen. Die Eröffnungsveranstaltung wird unter Beteiligung von Ministerpräsident Kurt Beck am Montag, 15. März 2010, von 10-12:30 Uhr stattfinden. Den Eröffnungsvortrag hält der renommierte Philosoph und Soziologe Prof. Dr. Dr. h.c. Oskar Negt.

Das vorläufige Programm präsentiert eine in der DGfE-Kongressgeschichte einmalige Vielfalt: Über 140 Veranstaltungen mit fast 1.000 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland finden statt - Symposien, Arbeitsgruppen, Forschungsforen sowie Postersessions zur schnellen, präzisen Informationsvermittlung. Vertreter aus Wissenschaft, Sport und Politik werden zum Thema "Rechtsextremismus im Stadion" diskutieren. Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und Koordinator der ersten PISA-Studien, führt mit dem Soziologen Prof. Dr. Richard Münch von der Universität Bamberg ein Streitgespräch über die Veränderungen des Bildungssystems durch PISA und Exzellenzinitiativen unter der Leitfrage "Bildung unter undemokratischem Druck?", zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist.

"Die Erziehungswissenschaft ist sich ihrer Aufgabe bewusst, einen Beitrag zur Demokratisierung von Gesellschaften zu leisten", erklären die beiden Sprecher des Organisationskomitees, die Mainzer Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan Aufenanger und Prof. Dr. Franz Hamburger, in der Einleitung des Kongressprogramms: "Der Kongress der DGfE 2010 in Mainz wird sich dieser Aufgabe stellen." Sein zentrales Ziel sei es, die vielfältige praktische Relevanz der Erziehungswissenschaften zu verdeutlichen: Sich kritisch mit Entwicklungen im deutschen Bildungssystem auseinanderzusetzen sowie im Sinne von Politikberatung Wege aufzuzeigen, wie diese Herausforderungen wissenschaftlich gut begründet angegangen werden können. Es sei "unbestritten, dass Demokratien nur dann gut funktionieren, wenn Menschen in ihr eine hohe Bildung erlangen. Bildung und Demokratie sind somit eng miteinander verbunden."

Anmeldungen zu dem Kongress sind über www.dgfe2010.de möglich.

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgfe2010.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017
23.10.2017 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Die Zukunft der Luftfracht
23.10.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie