Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie soll Deutschland in Zukunft Energie gewinnen?

08.12.2009
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region Essen für Diskussion mit Energie-Experten gesucht

Wie soll in Zukunft all die Energie gewonnen werden, die Tag für Tag gebraucht wird zum Kochen, Heizen oder Fortbewegen, um Maschinen anzutreiben oder ganze Städte zu beleuchten? Mit modernen Kohle- oder Atomkraftwerken? Aus erneuerbaren Energien? Welche Rolle werden Erdwärme, Brennstoffzellen oder die Speicherung von CO2 spielen?

Wissenschaft im Dialog (WiD), die Initiative der deutschen Wissenschaft, sucht interessierte Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Forschung über die zukünftige Energieversorgung in Deutschland nachdenken.

Kostenlose Teilnahme

Interessierte Menschen aus Essen und Umgebung sind eingeladen, sich an drei Wochenenden mit dem Thema zu beschäftigen. Sie können sich ab sofort um eine kostenlose Teilnahme an einer so genannten Konsensuskonferenz bewerben. Jugendliche sind ebenso aufgerufen sich zu bewerben wie Erwachsene. Wer ausgewählt wird, diskutiert ab dem 23. Januar 2010 in Essen an drei Wochenenden mit Wissenschaftlern, die im Bereich Energiegewinnung forschen. Vorkenntnisse werden seitens der teilnehmenden Bürger nicht vorausgesetzt. Wichtig ist vielmehr das Interesse am Thema Energie.

WiD beteiligt Bürgerinnen und Bürger am Diskurs über Forschungsthemen

Wissenschaft im Dialog, die Initiative der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, lädt zu der Konferenz ein, weil sie sich zum Ziel gesetzt hat, Forschung und Gesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen. WiD will das Interesse an Themen der Forschung wecken und eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Diskurs über wissenschaftliche Themen fördern. Zur Teilnahme an der Konsensuskonferenz in Essen werden keine Experten, Einsteins oder Überflieger gesucht, sondern Bürgerinnen und Bürger, denen die Zukunft Deutschlands wichtig ist.

Wie sieht die Teilnahme aus?

Die interessierten Essener treffen sich an drei Wochenenden im Januar und Februar 2010 und diskutieren die Frage „Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft in Deutschland aus?“. Dabei werden sie von Expertinnen und Experten unterstützt. Wissenschaft im Dialog stellt Informationsmaterialien zur Verfügung, die einen Einblick in die Thematik geben. An zwei Vorbereitungswochenenden macht sich die Gruppe mit dem Thema vertraut und wählt aus einer Liste jene Experten aus, mit denen schließlich zusammengearbeitet werden soll. Am dritten Wochenende steht ein Bürgergutachten an, eine Empfehlung an Forscher und Politik: Wie sollte – aus Sicht von Essener Bürgerinnen und Bürgern – Deutschland in Zukunft seine Energie gewinnen?

Diskutiert wird an drei Wochenenden

23.-24. Januar 2010 (1. Vorbereitungswochenende),
30.-31. Januar 2010 (2. Vorbereitungswochenende),
6.-8. Februar 2010 (Konsensuskonferenz)
Anmeldungen sind möglich bis zum 15. Januar 2010
Insgesamt können 20 Teilnehmer aus Essen und Region an der Konferenz teilnehmen.

Kontakt für Interessierte

Interessenten können sich bewerben oder zunächst unverbindlich über eine kostenlose Teilnahme informieren:

Telefon 0951 / 51 95 25 oder E-Mail: info@w-i-d.de Internet: www.essen.wissenschaft-debattieren.de Kontakt (nur für die Presse): Projektleitung Konsensuskonferenz Maria Kolbert Tel.: 030 / 206 22 95 65 maria.kolbert@w-i-d.de

Dorothee Menhart | Wissenschaft im Dialog gGmbH
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de
http://www.essen.wissenschaft-debattieren.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht 10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften