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Create10: MFG veranstaltet europäische Zukunftskonferenz für digitale Trends in der Kreativwirtschaft

11.05.2010
Mobiles Internet und Mensch-Computer-Interaktion zählen zu den fünf aussichtsreichsten Entwicklungen

Die europäische Zukunftskonferenz für digitale Trends in der Kreativwirtschaft, die Create10, findet erstmalig am 10. und 11. November 2010 in Stuttgart statt. Gemeinsam mit Partnern aus Stadt, Region und Land vernetzt die MFG Baden-Württemberg digitale Pioniere aus Deutschland und ganz Europa.

Zusammen mit der Create10 findet im Stuttgarter Kreativzentrum Römerkastell auch der diesjährige Deutsche Multimedia Kongress (DMMK) statt. Die Fachbesucher erhalten so die Möglichkeit, sich sowohl über europäische Forschungs- und Zukunftstrends zu informieren als auch konkrete Anwendungsbeispiele aus der digitalen Wirtschaft kennen zu lernen.

Am 10. und 11. November 2010 findet im Stuttgarter Kreativzentrum Römerkastell, dem größten Medien-, Musik- und Kulturzentrum Baden-Württembergs, die Create10 statt. Zur europäischen Zukunftskonferenz für digitale Trends in der Kreativwirtschaft werden Medienpioniere, kreative Vordenker und IT-Experten aus Deutschland und ganz Europa erwartet. Veranstalter ist die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, mit Unterstützung von Partnern aus Stadt, Region und Land.

Die Konferenz beinhaltet drei verschiedene Teile: das CReATE-Forum, ein Anwenderforum sowie interaktive Workshops, in denen die wichtigsten Entwicklungen in der digitalen Kreativwirtschaft vorgestellt und gemeinsam neue Ideen erarbeitet werden.

Die fünf zentralen Forschungsfelder für die europäische Kreativwirtschaft
Im ersten Teil, dem CReATE-Forum, werden die fünf aussichtsreichsten Forschungsfelder vorgestellt, die die europäische Kreativwirtschaft in den nächsten zehn Jahren wesentlich prägen werden. Dazu zählen:
• Neue visuelle Dimensionen & digitale Interaktion zwischen Mensch und Computer
• Verbesserte Produktivität & Semantische Software
• Neue Vertriebskanäle im World Wide Web
• Neue Flexibilität im mobilen Zeitalter
• Neue Produktionswege mit nutzergenerierten Inhalten
Diese zentralen Forschungsfelder der europäischen Kreativwirtschaft hat die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit Partnern aus der Region sowie aus Frankreich, England und Italien im Rahmen des großen europäischen Forschungsprojekts CReATE identifziert.
Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien im Marketing und Vertrieb
Ein weiterer Baustein der Veranstaltung ist ein Anwenderforum für Vertreter aus der Industrie. Hier bringt die MFG gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Anbieter und Anwender von Multimedialösungen und kreativen Dienstleistungen zusammen. Mitarbeiter aus dem Fahrzeug- und Maschinenbau sowie der Hightech-Industrie erfahren, wie sie ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten mithilfe digitaler Technologien verbessern können. Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen zudem, welche Softwaretools für die Zielgruppenkommunikation eingesetzt werden können und wie die Kunden über Online-Plattformen und Social-Media-Tools in den Entwicklungs- und Designprozess eingebunden werden können.
Mobiles Internet und Computerspiele für die Industrie
Zu ausgewählten Trendthemen, wie z. B. Mobile Web (mobiles Internet), Games (Computerspiele) oder Visual Experience (neue Visualisierungstechnologien) finden im Rahmen der Create10 interaktive Workshops statt. Hier werden die zentralen Entwicklungen in den Bereichen vorgestellt und von Experten und Anwendern gemeinsam diskutiert und bearbeitet. Forscher, Entwickler und interessierte Anwender treffen sich hier auf Augenhöhe, um gemeinsam zu arbeiten und voneinander zu lernen.

„Die Kreativveranstaltung bietet große Chancen für Stuttgart und die Region“, sind sich Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Dr. Klaus Vogt, Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt, einig. „Wir sind überzeugt, dass die Unternehmen aus Industrie und Kreativwirtschaft gleichermaßen von der nationalen und internationalen Ausstrahlung der Veranstaltung profitieren werden.“
Mehrwert durch Deutschen Multimedia Kongress
Zusammen mit der Create10 findet im Stuttgarter Römerkastell auch der Deutsche Multimedia Kongress (DMMK) statt. Veranstaltet wird der mit 18 Jahren „dienstälteste“ Kongress für Multimedia und digitale Wirtschaft ebenfalls von der MFG Baden-Württemberg in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW).
„Mit der Ausrichtung der Create10 und des DMMK in Stuttgart leistet die MFG einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Kreativstandorts“, erklärt MFG-Geschäftsführer Klaus Haasis. „Damit lenken wir die nationale und internationale Aufmerksamkeit auf die vielen erfolgreichen großen und kleinen Kreativunternehmen im Land. Ihnen bieten wir eine Plattform, auf der sie sich präsentieren und gemeinsam mit Partnern aus der Region und ganz Europa neue Projekte entwickeln können.“

Erfolgsmodell des kollaborativen Arbeitens
Mit dem Kreativzentrum Römerkastell als Veranstaltungsort erhalten die Fachbesucher der Create10 einen inspirierenden Rahmen für das gemeinsame Lernen. Hier arbeiten Designer, Medienprofis, Programmierer und Multimedia-Spezialisten gemeinsam mit Künstlern, Schauspielern und Musikern. Das derzeit sechs Hektar große Areal beherbergt etwa 40 Unternehmen und Einrichtungen der Kreativwirtschaft, darunter preisgekrönte Agenturen, eine Radio- und Fernsehstation sowie das Filmstudio der Fernsehserie SOKO Stuttgart.

Hinweis für die Redaktionen:
Die Websites zu Create10 (www.create10.de und www.create10.eu) starten am 25. Mai 2010.

Druckfähiges Bildmaterial:
http://bit.ly/bo2AB7

Weiterführende Links:
www.mfg-innovation.de
www.twitter.com/mfg_innovation (Hashtag: #create10)
www.lets-create.eu

Über das europäische Forschungsprojekt CReATE
Unter Leitung der MFG Baden-Württemberg haben sich im Rahmen des EU-Projekts CReATE (Creating a joint research agenda for promoting ICT-based innovations in Creative Industries) Wirtschaftsförderer und Clusterinitiativen aus Rhône-Alpes, Piemonte, West Midlands und Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um eine europäische Forschungsagenda für IT-basierte Innovationen in der Kreativwirtschaft zu erarbeiten. Nach der Analyse regionaler Stärken und Schwächen wurden interregionale IT-Forschungsfelder definiert. Im September 2009 wurde dazu der Global Synthesis Report veröffentlicht, im Frühjahr 2010 folgte die gemeinsame europäische Forschungsagenda. Weiterer Partner aus Baden-Württemberg ist das Steinbeis-Europa-Zentrum.
Über die MFG Baden-Württemberg
Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg den ITK-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie vernetzt die Kreativwirtschaft mit Technologiebranchen und fördert die Zusammenarbeit von Unternehmen, Institutionen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Daneben fördert sie das Unternehmertum sowie junge Talente durch Wettbewerbe und Innovationsprogramme. Gemeinsam mit Hochschulen und Unternehmen erprobt sie zudem neue Technologien und Anwendungen in so genannten Labs.
Bereits seit 1995 aktiv, gehört die MFG heute zu den führenden Einrichtungen für Innovationsmanagement und Technologietransfer in Europa. Über 50 hoch qualifizierte Mitarbeiter steuern im Stuttgarter Bosch-Areal mehr als 30 Projekte aus den Bereichen Innovationsförderung, Technologietransfer, Cluster- und Netzwerkmanagement, Talentförderung und Unternehmertum sowie Medienkompetenz und Standortmarketing mit einem Projektvolumen von etwa 11 Millionen Euro.

Ansprechpartnerin für die Presse:

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Silke Ruoff
Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: +49 711-90715-316, Fax: -350
E-Mail: ruoff@mfg.de

Ansprechpartnerin für Sponsoren:
Annette Passon
Projektleiterin Events
Tel.: +49 711-90715-341, Fax: -350
E-Mail: passon@mfg.de

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.mfg-innovation.de

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