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Chemnitzer Linux-Tage feiern 2018 ihren 20. Geburtstag

06.11.2017

Auf zur größten Veranstaltung rund um das Thema Linux und freie Software in Deutschland: Für die Chemnitzer Linux-Tage am 10. und 11. März können bis 8. Januar Beiträge eingereicht werden

Das nichtkommerzielle Betriebssystem Linux wurde zu seiner Geburtsstunde von vielen Skeptikern belächelt. Heute ist es fester Bestandteil unseres digitalen Alltags. Es gibt kaum eine Aufgabe, der Linux nicht gewachsen ist – ob im Handy oder auf dem Server. Technische Neuentwicklungen, aber auch die Schnelligkeit, mit der diese auf den Markt drängen, stellen jedoch Software-Entwickler immer wieder vor Herausforderungen.


Die Chemnitzer Linux-Tage werden 20: Die erste Geburtstagstorte wurde schon gebacken.

Foto: Michelle Scholz

Die ständig steigende Vielfalt des offenen Betriebssystems und das permanente Wachsen der Open-Source-Community verlangen zunehmend nach Synergien. Das meinen auch die Veranstalter der Chemnitzer Linux-Tage: Unter dem Motto „Jeder fängt mal an.“ feiern sie am 10. und 11. März 2018 im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz ihren 20. Geburtstag.

Das Vortrags- und Workshop-Programm soll im Jubiläumsjahr – wie auch der Platz für Projekt- und Firmenpräsentationen im Foyer – besonders gut gefüllt werden. Bis zum 8. Januar 2018 werden dafür ab sofort Bewerbungen auf der Webseite der Chemnitzer Linux-Tage (https://www.linux-tage.de) entgegengenommen.

„Den Themen sind keine Grenzen gesetzt, solange der Fokus auf Linux und Open Source liegt“, sagt Antje Schreiber vom Organisationsteam. Die Veranstalter freuen sich besonders auf Beiträge zum Werdegang von Projekten.

„Mit zunehmender Größe und wachsendem Erfolg stehen die Projekt-Teams immer auch vor der Herausforderung, neben den technischen auch die organisatorischen und zwischenmenschlichen Aspekte beherrschen zu müssen“, weiß Schreiber.

Eingereichte Beiträge sollen deshalb nicht nur Erfolgsstorys erzählen. „Auch Fehlschläge mit daraus folgenden Lernprozessen sind von Interesse, da sie der Open-Source-Gemeinde im Bereich der Projektorganisation wertvolle Erfahrungen vermitteln können“, fügt Christina Lohr vom Orga-Team hinzu.

Das Motto „Jeder fängt mal an.“ gilt gleichfalls für die jungen Besucher der Veranstaltung. Das Kinder- und Jugendprogramm „CLT-Junior – Technik die Spaß macht“ ist mittlerweile fester Bestandteil der Linux-Tage. Mehrere Workshops für Jugendliche ab zehn Jahren bieten Gelegenheit, sich intensiv mit den Stärken und Tücken der Technik zu befassen. Auch hierfür werden Workshop-Beiträge gesucht.

Bereits zum dritten Mal wird der Thomas-Krenn-Award bei den Chemnitzer Linux-Tagen besondere Projekte aus der Welt von Linux und Open Source auszeichnen. Der Server-Hersteller aus Freyung ruft in Kürze zur Bewerbung dafür auf.

Stichwort: 20 Jahre Chemnitzer Linux-Tage

Aller Anfang ist schwer – und auch die Chemnitzer Linux-Tage fingen einmal klein an. Startschuss war am 6. März 1999 mit 24 Vorträgen, einer Install-Party und einigen Vorführungen. Im März 2017 zeigte sich den 3.000 Besucherinnen und Besuchern ein völlig anderes Bild: 90 Vorträge, ein umfangreiches Workshop-Programm, ein gefülltes Foyer mit Ausstellern von Projekten und Firmen im Bereich Linux-Live und dem „CLT Junior“-Angebot mit Workshops für Kinder und Jugendliche. Heute sind die Chemnitzer Linux-Tage die größte Veranstaltung ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

Diese Erfolgsgeschichte ist in der Welt von Linux und freier Software nicht selbstverständlich. Viele Projekte für Linux und Open Source entstehen oft aus einer spontanen Idee heraus. Die Beteiligten bringen zumeist einen Großteil ihrer Freizeit dafür auf. Der Erfolg ist daher wesentlich von einer breiten und gut organisierten Entwicklergemeinde abhängig. Manchmal beginnt ein Vorhaben voller Enthusiasmus, wächst, wird erweitert und kann dann aus unterschiedlichen Gründen nicht fortgeführt werden.

Ausführliche Informationen hält für alle Freunde von Linux und der freier Software die Website der Chemnitzer Linux-Tage 2018 bereit: https://www.linux-tage.de

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz

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